Rote Socken, Männer und Provinzgeschichten - Der 1. Thüringer Comedycontest blieb keine Antwort schuldig

Beim 1. Thüringer Comedycontest in der "RememBar"in Arnstadt gab es viel zu lachen.
Arnstadt: Stadtbrauerei | Comedy macht Spaß - den Akteuren und den Zuschauern. In der "RememBar" in der Stadtbrauerei Arnstadt gab es deshalb am Freitag abend viel zu lachen. Zum 1. Thüringer Comedycontest, präsentiert vom Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt und dem Allgemeinen Anzeiger, zeigten sich Teilnehmer ganz verschiedenen Genres: Von Stand up Comedy über Büttenreden ganz ohne Helau oder Wortakrobatik bis hin zu Witzen, Parodien und musikalischen Darbietungen. Am Wettbewerb nahmen Hubertus Wafra aus Tambach-Dietharz, Rolf Frielinghaus aus Ilmenau, Michael Schenk aus Arnstadt und die Skatbrüder aus Vacha teil.
Stand up Comedien Hubertus Wafra lästerte mal so richtig über Politik, Drogen und Gotha ab. Und gestand: "Meine Sketche übe ich im Wald. Die Bäume mögen meine Gags. Denn sie sind am nächsten Tag immer noch da und bringen sogar ihre Kinder mit."
Rolf Frielinghaus brachte mit seinem Beitrag über Männer die ungeschminkte Wahrheit ans Licht: Friseurbesuche, das Badezimmer, Hausarbeit mit Fernbedienung und die angeborene Wortkargheit, die einfach ständig zu Mißverständnissen zwischen Mann und Frau führen muss.
Als charmanter Bierrufer ist Michael Schenk seit vielen Jahren in Arnstadt bekannt. So ganz ohne Kostüm präsentierte er sich an diesem Abend als Comedian. Gäbe es doch nur nicht die verheerende Wirkung von Alkohol. Darüber konnte er die ungewöhnlichsten Geschichten von seinem Freund erzählen.
Mit Live-Musik und Techniker kamen die "Skatbrüder" aus Vacha. Jürgen Schmidt, Sven Sehrig und Harald Becker bewiesen ihr vielfältiges humoristisches Talent als Witzeerzähler, Sänger und Verwandlungskünstler, von Roy Black über Eros Ramazotti bis hin zu Johannes Heesters und Hans Albers.
Außerhalb der Wertung brachten die "Vibratos" aus Erfurt bekannte Hits zum klingen. Getreu dem Motto "Nur der Text macht das wahre Lied aus."
Am Ende des Abends wurden alle Teilnehmer zu Siegern erklärt, denn jeder war in seinem Metier ein Könner. Moderator Lothar Brückner bemerkte treffend: "Äpfel und Birnen lassen sich einfach nicht vergleichen."
Eine zweite Auflage dieser Veranstaltung ist für den Herbst geplant.
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