Schier Unfassbar – „mein Anzeiger“

Sicher liest nicht die Mehrheit der Mitschreibenden oder einfach Lesenden dieses „meinAnzeiger“ gerade meine Einträge. Das habe ich auch nicht erwartet. Dennoch bin ich nach einem Monat meines „Mitmachens“ schon erstaunt, bei 25 Einträgen 768x gelesen und 36x kommentiert worden zu sein! Ein Effekt, mit dem ich nicht gerechnet habe, der mich allerdings natürlich erfreut.

Eigentlich habe ich seit Frühjahr 2008 im Internet-Tagebuch der TA mitgeschrieben. Was oder worüber? Das konnte ich mir zu Beginn auch nicht vorstellen. Dann schrieb ich wie die anfangs vielen anderen Mitautoren aus meinem und über mein Leben hinsichtlich der Vergangenheit aber auch der Gegenwart. Und wahrlich merkte ich bald, dass man seinen Alltag intensiver erlebt und unter die Lupe nimmt, wenn man danach guckt, was man anderen mitteilen könnte. Plötzlich werden Dinge für einen erwähnenswert, denen man sonst kaum Beachtung geschenkt hätte.

Nach zwei Jahren hörte ich damit zwar auf, hatte mich allerdings schon so daran gewöhnt, zu schreiben und mich mitzuteilen, dass ich bald darauf schon nach einer anderen Möglichkeit suchte. Dass ich diese im „der Freitag“ nur bedingt finden konnte, liegt wohl an diesem Blog, in dem die Politikgedanken/themen Vorrang haben und eine Vielzahl von eigenartig benamsten Schreibenden mitunter allein ihre Lust im Auseinandernehmen von Einträgen zu haben scheinen.

Die Fortführung des Gedanken einer Thüringer Gegenwartsdarstellung anhand vieler Einträge aus der und über die Region fand ich erst wieder im „meinAnzeiger“. Dass dieser in seiner Aufmachung und den eigenen Gestaltungsmöglichkeiten gerade in bildhafter Ergänzung einfach herrlich ist, lässt mich wieder und gerne schreiben.
So, wie „meinAnzeiger“ angelegt und hinsichtlich der klaren Namensangaben und des „ordentlichen Umgangs“ miteinander im Eintrag wie den Kommentaren erkennbar ist, kann hier vielleicht besonders gut unser Thüringen in seiner farbenfrohen Vielfalt zum Ausdruck gebracht werden. Davon bin ich sehr überzeugt!

Gerne schaue ich so zwei- bis dreimal die Woche einfach die Einträge anderer Schreibender an und fühle mich da und dort zu Kommentaren verführt. Ja, es macht richtig Freude in „meinAnzeiger“ zu schreiben aber auch einfach herumzustöbern. Es dabei bei einem verträglichen Zeitumfang zu belassen, ist klar – schon, um nicht auf diesem Wege in die Abhängigkeit vom Internet zu geraten.

Wenn in Bälde die restlichen Ortsbereiche Thüringens angeschlossen sein werden und ich mich voll zu „meinem Gotha“ bekennen darf, wird es sicher noch mehr Freude bereiten und noch interessanter werden, diesen Blog „meinAnzeiger“ anderen schmackhaft zumindest fürs Lesen zu machen, Einträge möglicherweise im gedruckten „Allgemeinen Anzeiger“ wieder zu finden und insbesondere ganz Thüringen darin vertreten zu sehen.

Bleibt mir, mich momentan ganz herzlich bei den Initiatoren und „Hütern“ des „meinAnzeiger“ zu bedanken und zu wünschen, noch viele der lebensfrohen wie auch bedenklichen Einträge weiterhin entdecken zu können.
Ja, irgendwie ist es nicht nur „meinAnzeiger“ sondern schon ein wenig „mein Anzeiger“!

Passend dazu mein späterer Eintrag
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7 Kommentare
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Antje Hellmann aus Jena | 21.03.2011 | 11:24  
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Sylvia Aniol aus Erfurt | 21.03.2011 | 12:31  
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Nicolas FROMM aus Erfurt | 21.03.2011 | 15:46  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 21.03.2011 | 18:10  
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Florian Storch aus Gotha | 21.03.2011 | 19:40  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 23.03.2011 | 21:27  
13.458
Uwe Zerbst aus Gotha | 17.07.2011 | 08:12  
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