Schwäne, Wunder und das Kinderbuch von Klaus-Ewald Holst

Das Schwanenwunder vom Wolgasee
 
Klaus-Ewald Holst (Foto: privat)
"Von Schwänen und Wundern": Der eng mit Thüringen verbundene Klaus-Ewald Holst hat sein erstes Kinderbuch geschrieben, das Lust auf Usedom und auch auf Umweltbewusstsein macht:

"Wenn man stundenlang allein auf einem Steg am Wolgasee sitzt und angelt, da kommen einem halt mitunter die wundersamsten Gedanken." Wie wahr, weiß Klaus-Ewald Holst. Gedanken von kleinen Jungen zum Beispiel, die der Mama nicht gehorchen und mit ihrem Kreischen die Tiere im Wald verschrecken, von einem Männlein mit Zauberkräften, das die Ungehorsamen in Schwäne verwandelt, von aufregenden Abenteuern der Neu-Federtiere und von Orten, die so seltsame Namen wie Kabeljaustadt tragen. "Das war wirklich so", erinnert sich Dr. Holst an einen jener wunderschönen Tage auf der Insel Usedom, als er dem übervollen Strand den Rücken kehrte, um mit seiner Frau die Ruhe am Wolgastsee zu genießen. Eine zutrauliche Schwanenfamilie - "Die haben uns adoptiert" - brachte schließlich die Gedanken dazu, zu einer Geschichte zu werden. Zu einem ganzen Buch sogar.

Geschichte mit Lerneffekt


"Das Schwanenwunder vom Wolgasee" hat Klaus-Ewald Holst sein Kinderbuch genannt, das er druckfrisch in den Händen hält und das ein Projekt der gesamten Holst-Familie ist. Nicht nur, dass die Helden im Buch - Maki und Raben - fast so heißen wie seine wirklichen Enkelkinder Mika und Ruben. Sie durften sogar mitwirken und zusammen mit ihrem Papa, Holsts Sohn, die Illustrationen beisteuern. Und von ihrer Mama stammen die Lieder, die auf der CD im Buch zu hören sind. "Das hat sich so ergeben", erinnert sich Klaus-Ewald Holst daran, wie er den Enkeln zuerst die Geschichte vorgelesen habe. Sie haben zugehört, gelacht, waren sofort mittendrin. Und dass sie durch die Abenteuer der Schwanenjungs sogar etwas gelernt haben, ist ein guter Nebeneffekt. "Ein bisschen Erziehung und der Gedanke an die Umwelt stecken schon mit drin", sagt der Autor schmunzelnd, der seine früheren Beruf auch heute, als Ruheständler, nicht verleugnen kann. Zwanzig Jahre lang war er Vorstandsvorsitzender der Verbundnetz Gas AG, er hatte wesentlichen Anteil daran, dass Thüringen nach der Wende als erstes ostdeutsches Bundesland von Braunkohle auf Erdgas umstellte.

Auch sonst verbinden den gebürtigen Mecklenburger freundschaftliche Bande mit Thüringen. "Das Land war immer schon Bestandteil meines Lebens", sagt Holst, der mit seiner Frau in Leipzig lebt und auch viel Zeit auf Usedom verbringt. Etliche Energie-Gespräche habe er während seiner beruflichen Laufbahn in Thüringen geführt, außerdem habe der von ihm sehr verehrte Dichter Fritz Reuter am Fuße der Wartburg seinen Lebensabend verbracht. Und zu Rainer Otto, dem ehemaligen Chef der Erfurter Stadtwerke, habe sich eine gute Freundschaft entwickelt. "Das Schwanenwunder vom Wolgasee" ist in Ottos Verlag erschienen, gedruckt wurde es in Gera.


Dass er einmal ein Kinderbuch schreiben würde, hatte Klaus-Ewald Holst nicht geplant. Aber wenn eine Geschichte zu einem kommt, sollte sie eben festgehalten werden. Wer möchte, kann den Ort des Geschehens sogar für sich entdecken. Der Wolgasee im Buch ist in Wirklichkeit der Wolgastsee, südlich von Ahlbeck auf Usedom. Den Bootsverleih, das Café und die Tretboote gibt es wirklich. Die Schwäne auch. Und das Schwanenwunder? Wer weiß...


Lesungen


Demnächst sind Lesungen geplant, auch in Thüringen. Sobald die Termine feststehen, werden sie hier veröffentlicht.


Das Buch


Klaus-Ewald Holst "Das Schwanenwunder vom Wolgasee", Verlag Vi-Strategie, ISBN 978-3-98 15756-9-9. Kinderbuch für Familien, geschrieben, illustriert und besungen von Mitgliedern der Familie des Autors. Dessen Sohn und die Enkelkinder schufen die Illustrationen. Von der Schwiegertochter stammen die auf der beigefügten CD zu hörenden Lieder.


Der Autor


Prof. e.h. Dr. Klaus-Ewald Holst, geboren 1943, arbeitete vor seinem Studium als Bohrarbeiter. 1967 machte er an der Bergakademie in Freiberg seinen Abschluss als Diplomingenieur für Tiefbohrtechnik und Erdöl-/Erdgasgewinnung.

Ab 1968 Arbeit in der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft in Leipzig, von 1990 bis 2010 war er Vorstandsvorsitzender der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft in Leipzig. Von 1998 bis 2013 war Klaus-Ewald Holst Konsul des Königreichs Norwegen, mit der schrittweisen Ausweitung der Verantwortung vom Bundesland Sachsen auf Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Seit 2010 ist er schriftstellerisch tätig, 2012 erschien sein Buch "Bewegte Zeit. Ein Leben voller Energie".
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