Sonntagsspaziergang zu Ostern 2011 - wieder einmal durch Arnstadt

  Der nebenstehende Kopf ist über dem Portal der Arnstädter „Liebfrauenkirche“ zu finden. Kommen Sie einfach mit, ich möchte Sie gerne dorthin führen – mit einigen Blicken auf Kleinigkeiten, die man sehen kann aber oft übersieht.

Zu Beginn eine Stärkung im Restaurant „Südtiroler Stuben“ (1). Dann muss ich Ihnen unbedingt den Neideckturm (2) zeigen. Im Hof des Landratsamtes ergänzt den Blick eine strahlende breit ausladende Rotbuche (Bild 3). Auf dem Weg von der Straße aus gehen wir an duftendem Flieder vorüber (Bild 4).

Das Schloss zeigt zuerst die noch zu restaurierende Seite und dann die bereits sanierte Fassade. Durch die Zimmerstraße gehen wir auf den Rolandbrunnen (3 / Bild 5)) zu, hinter dem die Bachkirche das Gesamtbild beherrscht.

Wir biegen ab nach links bis vor zum Holzmarkt. Dort stoßen wir förmlich auf ein mehrstöckiges Café, dessen Kaffeekanne als Gewerbeschild (Bild 6) schon weithin zu sehen ist.
Direkt an der Ecke einer der Stadtkanaldeckel (Bild 7) und etwas weiter eine neu gestaltete Anlage mit Spieloase für Kinder. Die Brunnen laufen leider noch nicht. Aber auf einem steinernen Podest sind kleine Tafeln mit Sprüchen eingelassen. Einen davon zeige ich Ihnen am besten gleich einmal (Bild 8).
Bevor wir nach rechts abbiegen und hinauf zum Markt gehen, fällt links ein weiteres Gewerbeschild eines Graveurs auf (Bild 9).
Aufwärts zum Markt möchte ich Sie gerne auf die stolz stehende Straßenlaterne (Bild 10) hinweisen.

Auf den Markt (4) gelangen wir genau beim „Marlitt-Café“. Schauen Sie sich nur um und atmen Sie die sonnenüberströmte Osterstimmung ein. Ein Blick hoch zum Rathausgiebel zeigt, wie aufwendig aber wohl liebevoll dieses Gebäude in der jüngsten Vergangenheit restauriert wurde (Bild 11/12).
Lächelnd sehe ich, wie Sie sich umschauen und dabei nun immer öfter nach oben sehen. Ja, das Dach mit den vielen Dachspitzen (Bild 13) und der Giebel des ehemaligen Hauses von Thurn und Taxis (Bild 14) sehen toll aus.

Der Wegweiser zeigt zur Liebfrauenkirche (Bild 15). Ein Stück müssen wir noch gehen. Dann sehen wir bereits einen Turm dieser Kirche. Schnell mache ich ein Bild vom modernen „Keramik Shop“ über das Fachwerkgebäude (früher eine Mühle) hin zum Turm (Bild 16).
Dann haben wir das Ziel „Liebfrauenkirche“ (5 / Bild 17) erreicht.

Von den beiden Türmen (Bild 18) wird erzählt, dass der Meister und der Geselle je einen der Türme bauten. Sie wollten wissen, wer den besseren bauen würde. Als dies der Turm des Gesellen war, stürzte der Meister diesen vom Turm. Des Gesellen getreuer Hund sprang hinterher. So sieht man auf der einen Seite den Gesellenkopf und auf der anderen den Hund (Bild 19).

Nun wenden wir den Blick zurück zum Kirchenportal, über dem in einer Rosette der eingangs gezeigte Kopf uns entgegenstrahlt (Bild 20).

Tschüß und Ihnen noch erholsame Stunden an Ostern 2011.

(Vielleicht haben Sie aber auch noch Lust auf einen Pott Kaffee oben, auf der „Alteburg“, wo Sie auf dem Turm gerade heute eine wunderbare Aussicht haben?!)
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Melanie Kahl aus Erfurt | 25.04.2011 | 00:18  
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