The Beach Boys, nur ein Konzert in Deutschland in Leipzig - ein kleines Interview

Auf ein Kaffee mit den Beach Boys, AA-Redakteur Axel Heyder hatte dieses Vergnügen. (Foto: Michael Kunert)
Leipzig: Haus Auensee | + Entdeckung der Highschool Kids + Beach Boys mit ihrem einzigem Deutschland-Konzert in Leipzig +

Am 5. Februar gastieren The Beachs Boys mit einem einzigen Deutschland-Konzert im Leipziger Haus Auensee. Die Band verkörpert nicht nur besondere Songs, sondern ein Lebensgefühl: Sonne, Strand und gute Laune. Sie haben den „California Sound“ erfunden: „Good Vibrations“, „I get around“, „Surfin’ U.S.A,“ „Fun, Fun, Fun“, „California Girls“ oder „Kokomo“ - so heißt ein Teil ihrer Hits.

Die Bandmitgleider stammen aus einfachen Verhältnissen und wuchsen im kalifornischen Hawthorne auf. Mike Love, Cousin der Wilson-Brüder und Gründungsmitglied sowie und Bruce Johnston, seit 1965 dabei, holen gemeinsam mit Jeffrey Foskett, Brian Eichenberger, Tim Bonhomme, John Cowsill und Scott Totten die Songs live zurück auf die Bühne. 5. Februar sind 2 Stunden Hits zu hören. AA-Redakteur Axel Heyder sprach mit Love und Johnston.

Sie sind als „Surfband“ gestartet, richtig?

Mike Love: Das war der Inhalt einiger unserer ersten Songs überhaupt, die haben wir über diesen Sport geschrieben.

Und waren sie selbst draußen auf dem Meer, oder haben sie nur den Soundtrack dazu geliefert?
Bruce Johnston: Denis Wilson (Schlagzeuger, An. d. Red.) war der Surfer bei uns. Nach der Schule wollte er Wellen reiten und hat uns mit der Idee angesteckt, übers Surfen auf Songs zu schreiben. Es schleppte uns mit zum Strand und damit begann die ganze Sache. Das war die Entdeckung der Jugendlichen damals, als neuer Sport, obwohl es Surfen anderswo schon viel länger gab.
Mike Love: Natürlich wurde der Sport anderswo schon längst praktiziert, in Südafrika oder Australien. Aber zum Surfen in Kalifornien kam damals noch etwas anderes dazu. Es war ein Lebensgefühl. Wir haben uns anders angezogen, anders gesprochen und eine andere Einstellung zu vielem gehabt. Und wir haben dann einen Song über den Surf-Sport geschrieben. Und das hatte vorher noch keiner gemacht.

Welches Gefühl war das, als sie damals anfingen Musik zu machen?
Mike Love: Das war aufregend, ein Nervenkitzel.Wir haben die Songs geschrieben, aufgenommen und dann kam dieser Moment, als sie im Radio liefen. Was für ein Nervenkitzel!

Apropos Aufnahme, was es schwer damals Instrument zu kaufen und Songs auszunehmen?
Mike Love: Unser erster Song „Surfin“ wurde nur mit einem Kontrabass und einer einzigen Snare-Drum aufgenommen, als kein Vergleich zu einem Schlagzeug von heute. Mein Cousin Carl spielte Gitarre, also gerade drei Instrumente und der Rest bestand aus Gesangselementen. Alles sehr einfach, sehr reduziert. Bei den nächsten Songs wurde es dann etwas mehr, dann hatten wir bereits zwei Gitarren, eine für Melodie und eine für den Rhythmus.


Termin:
5. Februar, The Beach Boys, Leipzig
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3 Kommentare
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Joachim Kerst aus Erfurt | 26.01.2016 | 17:50  
Axel Heyder aus Erfurt | 26.01.2016 | 20:43  
5.081
Joachim Kerst aus Erfurt | 05.02.2016 | 09:08  
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