Verfolgung

Seit Jahrhunderten werden Christen um ihres Glaubens willen verfolgt. Bereits aus biblischen Zeiten werden Verfolgungen berichtet. Stephanus aus Jerusalem war der erste Märtyrer. Jesus hatte seine Freunde darauf vorbereitet: "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen." (Johannes 15,18-20).
Das ist keine knackige Missionsgrundlage, den jetzigen und künftigen Anhängern Leid anzukündigen. Ein kluger Seelenfänger hätte sich eine geschicktere Werbestrategie ausgedacht. Doch Jesus will seine Nachfolger nicht überreden. Er spricht auch von Verfolgung und Tod.
Das 20. Jahrhundert hatte die Jahrzehnte der bisher schlimmsten Christenverfolgungen, das 21. Jahrhundert hat nicht besser angefangen. In Afghanistan und anderen Staaten wird der Wechsel zum christlichen Glauben mit dem Tode bedroht. In kommunistischen Staaten sind Millionen in Lagern eingesperrt. Für uns in Deutschland bleibt die Aufgabe zur Fürbitte für Gefangene. Es bleibt der Dank für die Freiheit des Glaubens, auch die Freiheit zum Nichtglauben.
Gesegnete Zeit. Egmond Prill - Theologe & Journalist
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