Verliebt in Thüringen: Hallo „Arnstadt“ – ein kleiner Besuch

  Sonniges Wetter und wir gestern wieder einmal in Arnstadt.
Im Grunde genommen kann es auch eine andere Stadt Thüringens sein, der man immer wieder einmal einen Besuch abstatten kann – ja sollte! Viel tut sich, wird das jeweilige Stadtbild verbessert. Und im Frühling strahlte uns auch Arnstadt wieder freundlich an.

Von der Autobahn A4 (Abfahrt Neudietendorf) fuhren wir zuerst durch das Gewerbegebiet am Erfurter Kreuz, erfreuten uns an den zahlreichen Firmen und dachten freilich auch daran, dass unser Gotha noch reichliche Gewerbeflächen belebt sehen würde.
Dann aus Richtung Ichtershausen hinein in die Stadt, über den Kreisverkehr zum Zentrum und an vielen „Bach“-Fest-Fahnen sowie den rechts liegenden Kolonnaden vorbei.

Kurz nach der folgenden Linkskurve hatten wir das erste Ziel erreicht: „Südtiroler Stuben“ – ein Restaurant, an dem wir schon mehrfach vorüber fuhren und nun zum Mittagessen einkehrten. Prima, dass wir das Auto im Innenhof parken konnten. Hmmmm! Was soll man sagen, wenn die Atmosphäre, Raum- und Tischgestaltung, Bedienung, Speisenvielfalt und deren attraktives Aussehen wie schließlich das mundende Mahl schier zum Wiederkommen einladen.
Immer kommt mir dabei in den Sinn, dass solch Gutes eigentlich nicht empfohlen werden sollte, damit man später nicht Gefahr läuft, selbst keinen Platz mehr zu bekommen. (hihihi)

Danach gingen wir am schönen Torbogen mit Wappen gegenüber der alten Post vorüber, denn das eigentliche Anliegen, nach Arnstadt zu fahren, war freilich die Ausstellung zum Thüringer Maler „Otto Knöpfer“ im Stadtschloss. Die Räume im 2.Stock passten zu dem Gezeigten – Spitze! Die Leichtigkeit der Federführung des Malers würdigte fachfrauisch meine Heide, die diesen Maler selbst kennen lernen durfte und ihm über die Schulter gesehen hatte. Mich beeindruckten die Gemälde ebenfalls – aber eben in der Art einer Begeisterung des Laien.

Natürlich machte ich bei dem herrlichen Sonnenwetter eine Aufnahme des Neideckturms, dessen neue Krone ihn noch nicht lange ziert. Der Adler am Neptunbrunnen in Blickrichtung zum Turm besitzt die Eigenart, mit seinen Flügeln wie ein Wegweiser zu wirken – ganz gleich, von welcher Seite man auf den Straßenknick zufährt.

Kleiner Bummel noch, dann zurück zum Auto und weiter durch das frühlingsschöne Jonastal nach Crawinkel, Ohrdruf und schließlich das Brauereimuseum und –restaurant in Luisenthal zum Kaffeetrunk.

Als ich nun gerade diese Zeilen zu schreiben begann, fielen mir weiter Bilder Arnstadts in die Finger, die von früheren Besuchen künden. Das Haus am Hauptmarkt, in dem die Schriftstellerin Friederieke Henriette Christiane Eugenie John lebte und bekannt wurde unter „E. Marlitt“.
Doch sie ist ebenso eine eigene Betrachtung wert, wie das noch gar nicht erwähnte „Mon plaisir“(Ausstellung) im Stadtschloss. Na, und dann gäbe es noch …

Gut, dass wir erneut Arnstadt einen Besuch abstatteten – waren wir uns voll einig.
Vielleicht treffen wir Sie bei einem nächsten Besuch einer Stadt Thüringens - auch in unserem Gotha!

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Bilderfolge:
1. Hexe im Restaurant „Südtiroler Stuben“
2. ebenso aber komplett
3. Torbogen mit Wappen
4. Neideckturm
5. Adler auf dem Neptunbrunnen und Turmkrone
6. Marlitt-Haus am Hauptmarkt
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