Vom Rennsteig in die Welt

Jahresprogramm „Musik baut Brücken“ in Erfurt

Bericht vom Programm am Sonntag, den 23.09.2012, 15.30 Uhr
im Seniorenzentrum „PHOENIX“ am Brühl, Placido-Muth-Str. 2.

„Vom Rennsteig in die Welt“ – eine Reise um den Globus

Das Programm war so aufgebaut, dass vor allen Dingen bekannte Lieder gesungen wurden – zum Mitsingen, Tanzen und Schunkeln. Wovon die über 25 Gäste reichlich Gebrauch machten. Wir sind mit dem Rennsteiglied in Thüringen gestartet mit einem Hopser und in Prag gelandet, mit der Polka „Rosamunde“. Warschau war nicht weit. Ein flotter Krakowack wurde aufs Parkett gelegt. Danach gab es musik populaire, mit mein „Nachbar ist Musikstudent pap, pap, papdiepab, pab, pab …..“ In Budapest trafen wir die Julischka, die ein Herz aus Paprika hat und Csárdás tanzt. In Wien, der Stadt der Walzer, erklang der Frühlingswalzer von Strauß und der Filmschlager von 1936 mit Willy Fritsch und Lilian Harvey, aus: Der Kongress tanzt. „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder. Das ist zu schön, um wahr zu sein. Und wie ein Wunder fällt auf uns nieder, vom großen Glück ein heller Schein.“

Alle sahen plötzlich wie das Traumpaar der dreißiger Jahre im Fiaker durch Wien fährt und dieses Lied singt, Oberromantisch. Jetzt flossen bei einigen Damen Tränen der Rührung.

Wir hatten ein ausgesprochen lebendiges, mitreißendes Publikum. Mit dem Traum von Paris, den angeblich alle Pärchen träumen und einer Musettemusik ging es in den Venezianischen Karneval. „O, sole mio, o, meine Sonne“. Von Spanien flogen wir weiter in den Süden. „Serra, serra matre del Sol“, das Lied der Berge erklang. Mit Mutter Sonne überspringen wir das Meer und sind in Südamerika, in Mexiko mit der Musik der Sombreros, Argentinien mit der unvergessenen Evita Peron: „Weine nicht um mich, Argentina…“ , bewegt unser Publikum.
In Nordamerika gab es Gospels „Glori, Glori halleluja …“
Mit einen Riesensprung ging es direkt nach Moskau . Wer kennt sie nicht, die Moskauer Nächte und Kalinka den Temperamentstanz.
Übers Meer zurück: „Ostseewellen treiben an den Strand und die Möwen ziehen im Sturmgebraus – da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus“.
Dann ist es ja bis Hamburg nicht weit. Bevor wir weiter ziehen, bummeln wir „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“. Hans Albers schwebt über uns mit seinem Schifferklavier.
Per Flug landen wir in Tel Aviv und Jerusalem. „Jerusalem aus Gold“ ist ein wunderschönes Liebeslied auf diese Stadt und ihre Menschen. Gern hätte die Projektgruppe „Esthers Chance“ hier länger verweilt, aber wir mussten zurück. Das alte Volkslied „Die Gedanken sind frei“ war nach 90 Minuten Non-stop-Programm der geeignete Abschluss.
Am Programm beteiligt war der Gospelchor Phoenix-Singers (3 Personen) und von der Projektgruppe „Esthers Chance“ Ludmilla Kutsznewskaja am Klavier, Regina Goldstein mit Gesang und Ute Hinkeldein mit Lesung und Moderation. Es ist schön, Menschen glücklich machen zu können.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 14.10.2012 | 09:17  
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