Von Zahnschmerzen und Liebe

Zähne sind dem Schöpfer nicht gelungen. Das ist meine Meinung seit Jahren. Zumindest beim Menschen bringen die Beißer von Anfang bis Ende nur Probleme. Von den Schmerzen ganz zu schweigen. Die ersten Zähne kommen oft mit schlaflosen Nächten für die Eltern. Kaum sind die Milchzähne gewachsen, fallen sie wieder aus. Es kommen die nächsten Zähne, die trotz Pflege bei vielen auch nicht bis zum Lebensende halten. Deshalb gibt es die "Dritten". Ich muss nicht erklären, was die für Sorgen bereiten können.

Die Bibel hält sich beim Thema Zähne zurück mit der Kritik an Gott. Aber Gott selbst stellt einen anderen Mangel fest, als er seine Schöpfung betrachtet: "Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei." (1. Mose 2,18). So kommt zum Menschen ein zweiter Mensch, gibt es fortan Mann und Frau als sich ergänzende Wesen. Wörtlich übersetzt: Beide als zueinander passende "Gegenüber".

Nun werden manche sagen, dass damit andere Probleme erst angefangen haben. Nun gut. Dennoch sind Partnerschaft und Ehe von Liebe geprägt für viele das höchste der Gefühle. Ein Gottesgeschenk.

Wunderbar, wenn gemeinsames Leben gelingt, in Jahren und Jahrzehnten wächst und reift. Eine gute Idee, wenn Verliebte fragen: Willst du mit mir alt werden? Einige meiner Zähne wollten das nicht.

Gesegnete Zeit.
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