Vortrag „Pflanzen, Klostergärten, Bibel und Christentum"

Wann? 22.06.2017 18:30 Uhr

Wo? Deutsches Gartenbaumuseum, Gothaer Straße 50, 99094 Erfurt DE
Granatapfel, Punica cranatum, Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1885, Gera, Germany (Foto: A. Peters-Reimann)
Erfurt: Deutsches Gartenbaumuseum | Referentin: Antje Peters-Reimann,
freie Gartenjournalistin Essen
Kosten: 2,50 €/Teilnehmer

Das Deutsche Gartenbaumuseum lädt am 22. Juni um 18.30 Uhr zum Vortrag „Neues aus dem Garten Eden - Pflanzen in Klostergärten, Bibel und Christentum“ ein. Referentin ist die Gartenautorin Antje Peters-Reimann aus Essen. Schon in der Bibel spielen Pflanzen eine große Rolle: Viele beeinflussten das Leben des biblisch orientierten Menschen. Man denke an Adam und Eva und den uner¬laubten Genuss eines Apfels im Garten Eden! Nach dem Vorbild des biblischen Paradieses gestalteten die Mönche im Mittelalter ihre Klostergärten. Umfangreiches Pflanzen¬wissen bezogen sie aus antiken Texten oder aus der Gartenpraxis. Klostergärten waren Orte der Meditation und Bezugsquellen für Heilpflanzen. Pflanzen in Klostergärten erfreuten aber auch Auge und Seele. Darüber hinaus erhielten Pflanzen eine symbolische Bedeutung. Sie standen für biblische Begebenheiten sowie für biblische Gestalten. Viele dieser Pflanzen wurden nach Heiligen benannt (Jakobs¬leiter, Johanniskraut). Der Weinstock symbolisiert Jesus Christus. Besonders um Maria, der Mutter Jesu, rankt sich ein wahrer Blumengarten an Symbolpflanzen. Mit den „Tausend-Blumen“-Teppichen fanden schließlich die Blumen und ihre Symbolsprache Eingang in die Sphäre der Adelshöfe. Interessenten benutzen den egapark-Eingang am Gothaer Platz.
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