Worte zum Sonntag - 11.09. - "Das Salz in der Suppe"

Essen ist Geschmackssache. Frauen lieben es salziger, heißt es. Salz sorgt für Pepp in der Suppe, im Salat und selbst im Sandgebäck. Salz spielt seit Urzeiten eine wichtige Rolle im Leben. Das hängt damit zusammen, dass wir selber salzig sind. Im Orient wurden Neugeborene mit Salz abgerieben. Was mit Salz bestreut wurde, gehörte zur Welt des Lebens. Es war der Welt des Todes entrissen. Verwesung und Verderben wurden durch die Kraft des Salzes gehemmt. Unser Blut, unsere Tränen schmecken salzig. Salze halten das notwendige Wasser in unserem Organismus. Unser Körper braucht Salz zum Überleben - die Welt ebenfalls.

Jesus sagt seinen Freunden auf den Kopf zu: "Ihr seid das Salz der Erde." Für viele ist das noch heute eine Zumutung. Für die Menschen damals war das ein anschauliches Bild. Die Fische wurden in Salz gelegt. Der Grundstoff kam damals in der Regel aus dem Meer.

Salz ist eine scharfe Sache. Manchmal schmeckt es bitter. Zu viel Salz ist ungesund. Richtige Mischung und Menge bringen den Effekt. In jedem Fall ist das Salz eben salzig. Salzlos kann es nicht werden. Es ist unmöglich, sagen die Experten, dass Salz seine Kraft verliert - es sei denn, dass es verwässert wird. Jesus will seinen Freunden diese Gefahr vor Augen halten: Verwässert euch nicht! Verdünnt und verdünnisiert euch nicht aus dieser Welt! Das Leben auf dieser Welt braucht euch.

Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 13.09.2011 | 13:20  
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