Worte zum Sonntag: Das Geheimnis der Dreieinigkeit

Im Kirchenkalender heißt der Sonntag nach Pfingsten „Trinitatis“. Das bedeutet „Dreifaltigkeit“. (Foto: M.E. / www.pixelio.de)
Im Kirchenkalender heißt der Sonntag nach Pfingsten „Trinitatis“. Das bedeutet „Dreifaltigkeit“, eine ­Erinnerung an das christliche Glaubensbekenntnis. Dort wird von Vater, Sohn und Heiligem Geist gesprochen. Selbst gut informierte Christen haben Mühe, das zu erklären: Ein Gott in gleich dreifacher Ausfertigung, eben die „Dreieinigkeit“ Gottes.

Christen bekennen ihren Glauben an einen einzigen Gott, der Schöpfer der Welt und Herr der Geschichte ist. Er ist uns in Jesus nahegekommen, er wurde einer von uns. Und er wirkt mit seiner göttlichen Kraft, indem er Menschen verändert, die nun in seinem Geiste leben. Ein einziger Gott, wir erkennen ihn als Gott über uns, den fürsorglichen Vater. Wir erfahren ihn als Gott für uns, der am Kreuz für die Sünde der Menschheit starb. Wir erleben ihn als Gott in uns, der die Kraft zum Handeln gibt.

So einfach ist das mit dem „Dreifachen“, dennoch ist Gott anders. Kardinal Reinhard Marx erklärte freimütig: „Gott ist für uns Menschen nicht konkret vorstellbar. Er ist der Schöpfer des ganzen Alls, das absolute Geheimnis. Das übersteigt jede Vorstellungskraft. Aber ich glaube: Er hat sich uns gezeigt in Jesus Christus.“

Paulus schreibt an die Christen in Korinth: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe ­Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2.Korinther 13,13).

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