Zehn Gründe, warum der Thüringer Tanzverband eine gute Sache ist

Jörg Lübbe
Erfurt: Thüringer Tanzverband |

4000 Tänzer unter einem Dach - hier sind sie alle sozusagen zu Hause: Der Thüringer Tanzverband e.V. mit Sitz in Erfurt besteht seit 25 Jahren. Jörg Lübbe, der zuvor 28 Jahre lang im Thüringer Folkloreensemble tanzte, ist Geschäftsführer des Verbandes und kennt (mindestens) zehn gute Gründe, warum dieser Verband für Tänzer im Freistaat der Ansprechpartner bei all ihren Fragen und Belangen ist:

1.


Im Thüringer Tanzverband laufen alle Fäden zusammen. Er nimmt den Vereinen administrative Tätigkeiten ab, organisiert Veranstaltungen, informiert über aktuelle Entwicklungen und neue Fördermöglichkeiten auf Bundesebene.

2.


Der Verband vereint 4000 Mitglieder unter einem Dach. Das sind 40 Tanzgruppen verschiedenster Richtungen. Einige wenige kommen sogar aus anderen Bundesländern.

3.


Vor allem der Nachwuchs ist wichtig, in ihn wird viel Zeit und Mühe investiert. So bietet der Verband berufsbegleitend Tanzleiterausbildungen für Pädagogen, Erzieher, Leiter von Tanzgruppen und Tanzinteressierte. Bereits 150 Tanzleiter absolvierten diese Ausbildung, der nächste Lehrgang startet im November.

4.


Ein ganzer Ort im Tanzfieber: Alle zwei Jahre steigt in Kranichfeld das dreitägige Tanzfest mit 500 Mitwirkenden. Von historischen Tänzen bis Modern Jazz - das Fest ist ein bunter Querschnitt der Thüringer Tanzszene.

5.


Am alljährlichen offenen Tanzwettbewerb in Rudolstadt kommt kein Tänzer, der etwas auf sich hält, vorbei. Die Mitwirkenden freuen sich über ideale Bedingungen vor Ort, die Zuschauer lieben es, den Wettbewerb live und draußen verfolgen zu können und spenden reichlich Applaus.

6.


Tanzen ist auch Lernen: Seminare und Workshops - beispielsweise zum Thema Musiktheorie oder zur Methodik des Kindertanzes - bieten Mitgliedern und Interessenten von außen ständig Möglichkeiten, ihr Wissen zu vertiefen. Referenten sind oft auch Dozenten von Hoch- und Fachschulen.

7.


Tausendfaches Einverständnis im Verband: Denn Tanzen ist ein Medium, das ohne Sprache funktioniert.

8.


Der Verband, insbesondere Jörg Lübbe, hat sich intensiv mit dem 1930 von Arno Schlothauer erstellten „Thüringer Tanzplan“ befasst, einer Sammlung von Thüringer Volkstänzen. Dieser Plan soll nach den Wünschen des Tanzverbandes in die Liste immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden.

9.


Traditionspflege auch international: Die im Verband organisierten Tänzer kommen nicht nur in Thüringen viel herum. In diesem Jahr hatten einige Gruppen Auftritte auf den Azoren, in Schottland, in Serbien und Indonesien.

10.


Tanzen ist auch Tradition, und Traditionen sollten stärker gepflegt werden. So plädiert der Verein dafür. dass in Thüringer Schulen mindestens ein historischer Tanz aus der Region gelehrt wird. Andere Bundesländer wie Bayern haben Thüringen da einiges voraus, da beherrscht fast jeder einen der alten Tänze.


Weitere Informationen: www.tanzverband.de


Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige