Zeit zum Übergang – GOLDENER SPATZ zeigt vielfach preisgekrönte Filme in der Jugendfilmreihe

Der Spielfilm LORE ist einer der Beiträge der Jugendfilmreihe.
Am 26. Mai startet das Festival GOLDENER SPATZ. Dabei wird das Programm mit seinen 85 Veranstaltungen vom 26. bis 29. Mai in der UCI KINOWELT Gera und vom 29. Mai bis 1. Juni im CineStar Erfurt nicht nur die besten Film- und Fernsehproduktionen für Kinder, Schulklassen und Familien präsentieren, sondern auch eine anspruchsvolle Jugendfilmreihe zeigen.

Dass der Wechsel vom Kinderkino zum Erwachsenenkino gut gelingen kann, zeigen die diesjährigen Werke in der Jugendfilmreihe, die der GOLDENE SPATZ zusammen mit dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland zusammengestellt hat.

Unter dem Motto Zeit zum Übergang werden drei unterschiedliche Spiel- sowie ein Dokumentarfilm gezeigt, die eines gemeinsam haben: Das Schicksal der Hauptfiguren ist extrem. Es geht um Tyrannei, Heimerziehung, das Leben nach dem Krieg, um jugendliche Straftäter, Drill und Verzicht aber auch um Familienzusammenhalt, Charakterstärke und den Glauben an sich selbst. Gezeigt werden die Filme LORE, DRACHENMÄDCHEN, FESTUNG und SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN. Alle Vorführungen sind moderiert und es werden die Filmemacher sowie Darsteller erwartet, welche gern die Fragen der Zuschauer beantworten.

Der erst kürzlich mit dem Deutschen Filmpreis in Bronze ausgezeichnete Spielfilm LORE (FSK 16; Gera: 27. Mai, 11:15 Uhr / Erfurt: 30. Mai, 11:15 Uhr) zeigt, wie es für die Hauptprotagonistin von einem Tag auf den anderen weder Sicherheit noch Gewissheit im Leben gibt und die das Ende des Zweiten Weltkrieges allein mit ihren Geschwistern überstehen muss. Für die Vorführung in Erfurt sind die Hauptdarstellerin Saskia Rosendahl sowie der Produzent Karsten Stöter angefragt.

Im Spielfilm FESTUNG (FSK 14; Gera: 27. Mai, 09:00 Uhr / Erfurt: 31. Mai, 11:15 Uhr) wäre es der Hauptdarstellerin Johanna hingegen zu wünschen, mal ohne Eltern zu sein. Ihr Alltag ist überschattet von der Tyrannei eines gewalttätigen Vaters und der Familienzusammenhalt wird zu einer unentrinnbaren FESTUNG. In beiden Städten wird die Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen anwesend sein.

Des Weiteren wird der vielfach preisgekrönte Film SCHULD SIND IMMER DIE ANDEREN (FSK 14; Gera: 28. Mai, 11:15 Uhr / Erfurt: 31. Mai, 09:00 Uhr) vorgeführt. So meint der jugendliche Straftäter Benjamin „Schuld sind immer die anderen“, womit er jedoch in seinem Resozialisierungsprojekt nicht durchkommt. Für die Vorführung in Gera wird der Produzent Matthias Drescher erwartet. Zur Vorführung in Erfurt kommt der Hauptdarsteller Edin Hasanovic.

Der Dokumentarfilm DRACHENMÄDCHEN (FSK 12; Gera: 27. Mai, 20:00 Uhr und 28. Mai, 9:00 Uhr / Erfurt: 29. Mai, 11:15 Uhr) zeigt wiederum eine extrem kontrollierte Heimerziehung einer chinesischen Kung Fu-Schule, in der die Ausbildung Drill und Verzicht bedeutet. Für beide Städte wird der Regisseur Inigo Westmeier erwartet.

Auch wenn der GOLDENE SPATZ in der Jugendfilmreihe in diesem Jahr keine leichte Kost bietet, so sind es jedoch eine Auswahl sehr packender Werke, die noch lange beschäftigen.

Weitere Infos und ein ausführliches Festivalprogramm gibt es unter www.goldenerspatz.de.
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