Zitadellen-Fieber

Domspitzen
Stets gut besucht ist die Zitadelle Petersberg zu Erfurt. Diese Stadtfestung (17. bis 19. Jahrhundert) ist ein beliebter Wallfahrtsort für Touristen in der Thüringischen Landeshauptstadt geworden.

Einst als Zwingburg auf Erlass vom kurmainzischen Kurfürst und Erzbischof Johann Philipp von Schönborn von 1665 bis 1707 errichtet, behielt die Festung bis nach dem Zweiten Weltkrieg ihre militärische Bedeutung. Erst 1963 wurde das Areal teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Kurz nach der Wende (1990) begann die umfangreiche Sanierung.

Die Zitadelle Petersberg ist eine der besterhaltenen Stadtfestungen des 17. Jh. deutschlandweit. Die Kernfestung erstreckt sich über 12 Hektar und weist einen unregelmäßigen sternförmigen Grundriss auf.

Die imposanten Mauern sind zwei Kilometer lang und zwischen 8 und 23 Meter hoch sowie 4 bis 6,5 Meter dick.

Der Monumentalbau auf dem erfurter Petersberg erinnert stark an die Festung Spielberg in Brno.

Vom Plateau in östlicher Richtung hat der Besucher einen wunderschönen Blick auf den Erfurter Domplatz.
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Renate Jung aus Erfurt | 30.05.2012 | 21:48  
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