Azubis als Energie-Scouts ausgezeichnet

Philip Metzner und Pascal Schreiber beschäftigen sich mit Einsparpotentialen durch innovative Lichttechnik in der Unternehmensverwaltung der Stadtwerke Gotha.
Schon immer waren es die kleinen, genialen Ideen, entstanden aus einer Not heraus, die die große Wende brachten. Sie fungierten als investiver Zündfunke für große Veränderungen, förderten neue Entwicklungen und innovative Technologien. Doch selbst nicht investive Gedanken bilden häufig die Grundlage für nachhaltige Veränderungen. So zeichnete die IHK Erfurt Ende November zwei Auszubildende der Stadtwerke Gotha als vorbildliche Energie-Scouts aus.

Im Projekt „Grüne Zukunft durch hellere Lichter“ beschäftigten sich Philip Metzner und Pascal Schreiber mit Einsparpotentialen durch innovative Lichttechnik in der Unternehmensverwaltung. Dabei fanden die beiden angehenden Industriekaufmänner im ersten Lehrjahr heraus, dass durch den Austausch alter Leuchten und den Einsatz neuer LED-Lampen deutlich Energie gespart werden kann: „Derzeit befinden sich 136 Stück sogenannte 4-Röhren-Lampen und 99 Stück LED-Leuchten im Gebäude“, berichtet Philip Metzner und Pascal Schreiber fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, diese 136 Röhren Lampen energiesparend zu ersetzen, da zwei LED-Leuchten fast doppelt so hell sind und viel weniger Energie verbrauchen“. Somit würden 68 umweltschonende LED-Leuchten mit einem Investitionsvolumen von rund 30.000 Euro benötigt.
„Schon nach 8 Jahren macht sich diese Investition in neue Leuchtmittel für uns bezahlbar“, fasst Geschäftsführer Elmar Burgard die Berechnungen der Energie-Scouts zusammen. „Wir sparen damit insgesamt 4.000 Euro, 16.065,00 kWh sowie 7.000 Kilogramm CO2“.

Mit ihrem Projekt zählen die beiden Energie-Scouts der Stadtwerke Gotha bereits zur zweiten Generation: Im Rahmen der 2014 gestarteten „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sowie der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt sollen die Auszubildenden in ihren Ausbildungsbetrieben dazu beitragen, Energieeinsparpotenziale zu erkennen, zu dokumentieren und Verbesserungen anzuregen. Hierbei steht im Vordergrund, dass die Auszubildenden aufmerksam gegenüber Verschwendung zu sein und Kompetenzen zu entwickeln, diese zu beseitigen. „Sie gehen als gutes Beispiel voran und motivieren auch andere im Team, sorgsam mit den natürlichen Ressourcen umzugehen und nachhaltig zu wirtschaften“, ist Burgard überzeugt.
Er ist stolz auf die Auszubildenden des regionalen Energieversorgers, welche bereits in ihrem ersten Lehrjahr die Präsentation vor der Industrie-und Handelskammer so souverän gemeistert haben. „Die Ergebnisse unserer Azubis sind so gut, dass wir die Vorschläge innerhalb der Firma auch zu 100 % umsetzen werden.“
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