Besuch im Kraftwerk

Zahlreiche Fernwärme-Großkunden waren am vergangenen Donnerstag der Einladung der Stadtwerke Gotha gefolgt und ließen sich von Kraftwerksleiter Bernd Bodlin in die Leistungsfähigkeit der hiesigen Motoren im Heizkraftwerk Gotha-West einweihen. Im Rahmen eines Rundgangs erklärte er die Funktionsweise der beiden BHKWs und erstaunte so manchen mit überzeugenden Zahlen zur umweltfreundlichen Fernwärmeversorgung.

„Tatsächlich liefern wir hier in Gotha mit der Fernwärme die ökonomischste Form der Energieversorgung, denn neben dem geringen CO2-Ausstoß passen wir auch die Technik stets an den neuesten Stand an, was sich in Privathaushalten auf diese Weise kaum finanziell und organisatorisch umsetzen lässt“, weiß Elmar Burgard, Geschäftsführer der Stadtwerke Gotha. Aus diesem Grund hält die Stadt Gotha eine Fernwärmesatzung für neue Anschlussinhaber vor, denn „tatsächlich stellt die Fernwärmeversorgung im Verhältnis von Preis und Umwelteffizienz eine optimale und günstige Möglichkeit der Energieversorgung von privaten Haushalten und Gewerbeobjekten dar“, so Burgard.

Wie groß das Interesse an der Funktionsweise des Heizkraftwerkes ist, zeigte sich in den vergangenen Jahren in den hohen Besucherzahlen. Allein seit 2013 besichtigten über 4.000 Gothaer und Gäste das Kraftwerk Gotha-West. „Wir freuen uns natürlich über so viel Interesse“, erklärt Bernd Bodlin, „allerdings steht hier natürlich in erster Linie die Versorgung der Gothaer Haushalte im Vordergrund, weswegen die Führungen nur begrenzt angeboten werden können.“

Das Kraftwerk in Gotha-West gehört zu den modernsten Blockheizkraftwerken in Thüringen – seit 2008 investierten die Stadtwerke Gotha rund 3,4 Millionen Euro in die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, so dass in Gotha gleichzeitig Wärme wie auch Strom durch die Verbrennung von Erdgas produziert werden können. Die Stadtwerke speisen den Strom in das örtliche Stromnetz und vermarkten ihn an der Börse. Auch das Kühlwasser der Motoren nutzen sie und geben es als Warmwasser an die Gothaer Haushalte ab. So setzt das Kraftwerk jede zur Verfügung stehende Energieform wirtschaftlich und umweltfreundlich ein.
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