Cafe Cramer - Ein Jubilar ist 20

Die Jubilare: Mike, Anke, Olli u. Hans Dieter Cramer (von links) (Foto: Ronald Hempel (BSW-Fotogruppe Erfurt))
 
Terrasse mit Blick auf Erfurt
Erfurt: Cafe Cramer | Jawohl, das Pubertieren hat ein Ende; schon längst.
Exakt am 16. Mai 1991 öffnete das Cafe Cramer seine Pforten. Hoch oben über der Stadt. Am Wiesenhügel bzw. Am Roten Stein.
Die lang gehegte Idee des Bäcker- und Konditormeisters Hans Dieter Cramer wurde Wirklichkeit. Märchen enden so, mit dem Cafe Cramer ging es nun aber erst so richtig los. Arbeit, Arbeit, Arbeit ...
Hans Dieter hatte aber rührige Mitstreiter. Allen voran seine Ehefrau Olli. Von einer Leiterin eines Kindergartens bis hin zur Buchhalterin (Mädchen für Alles) ist ja "nur ein kleiner Schritt". Denkst aber nur Du oder derjenige, der unsere deutschen Behörden und Steuergesetze etc. nicht kennt. Mut zum Risiko, Kraft, Ausdauer und ständige Initiative waren und sind erforderlich, um das Vorhaben, eine "Besondere Adresse" zu sein, in die gastronomische Praxis Tag für Tag umzusetzen.
Nun gut in der Startphase waren da noch die beiden Töchter und Schwiegersöhne. Kurzum, die ganze Familie packte mit an und Zug um Zug entstand am oberen Rand des Wohngebietes Wiesenhügel ein Erfurter Kleinod.

Der ursprüngliche Charakter vom kleinen gepflegten Cafe mit selbstgebackenem Kuchen, Süßspeisen und leckerem Eis wandelte sich im Laufe der Zeit. Geblieben ist der Charme und die gepflegte Atmosphäre. Mit dem allmählichen Wandel der Lebensweise in unserem Landstrich passte sich das Cafe Cramer den veränderten Bedingungen an; blieb immer am Ball.

Im Februar 2000 übergaben Hans Dieter und Olli den Staffelstab an die jüngere Generation, ihre Tochter Anke und deren Ehemann Mike, weiter. Anke (umgangssprachlich für Cafe Cramer; der Verfasser) sorgt am Tresen und den Tischen für die jeweilig erforderlich gute Stimmung und Mike schwingt den Kochlöffel und klappert mit Töpfen und Tellern.
Das Besondere am Cafe Cramer sind die Gäste, sagt Anke, und die Chefin muss es ja wissen. Hier sollen sich Menschen jeden Alters und jeder Fasson wohlfühlen; so der Anspruch des "Cramer-Teams". Und dieser Maxime will man auch künftig treu bleiben.
Gradmesser für den richtigen "Gastronomischen Kurs" ist der Zuspruch, den das Cafe Cramer genießt. Wenn neben den Stammgästen auch die Erstbesucher wieder kommen, dann kann man das ohne weiteres als positives Zeichen werten.
Eigene Ideen sind ebenso gefragt wie die Hinweisen der Gäste. Unternehmer zu sein kommt von etwas unternehmen; so ein Slogan von Anke.

Egal aus welcher Himmelsrichtung man die Lokalität auf dieser "Anhöhe über Erfurt" ansteuert, zu jeder Jahreszeit kann man die Natur und die verschiedenen Architekturstile auf sich wirken lassen. Eben was Erholsames.

Das Jubiläum „20 Jahre Cafe Cramer“ ähnelte dann auch schon einer kleinen Völkerwanderung. Gäste über Gäste, die alle den einen Wunsch gemeinsam hatten, bleibt gesund und dann macht weiter so. Der umfunktionierte Billardtisch konnte die Präsente, Blumen und Glückwunschkarten gar nicht fassen.
Übrigens, der Gründer des Cafe Cramer, Hans Dieter Cramer, kann es nicht lassen. Er hantiert auch noch mit Gläsern und Zapfhahn am Tresen. Der Interessierte muss aber selbst herausfinden, wann das einmal pro Woche ist.

Apropos „Anhöhe über Erfurt“. Wer kann denn genau sagen, wie hoch das Cafe Cramer über dem Meeresspiegel liegt? Die Antwort für mich kann bei „Anke“ hinterlegt werden.
Na dann, bis bald.



Bürgerreporter Jörg Hoffmann
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