Das ist mein Ding! - Steffi Stephan erzählt in Gotha aus seinem Leben

Autor Wilhelm Karkoska stellte am Samstag die Biografie des wohl bekanntesten deutschen Bassisten Steffi Stephan im Rahmen der Ausstellung „Dead Rock Heads“ von Ole Ohlendorff vor
Im Rahmen der Ausstellung „Dead Rock Heads“ des Künstlers Ole Ohlendorff präsentierte das Gothaer Kunstforum am Samstagabend mit Steffi Stephan ein wahrhaft legendäres Erlebnis für die Freunde der Rockmusik . Unter dem Motto „Keine Panik“ stellte Autor Wilhelm Karkoska die Biografie des wohl bekanntesten deutschen Bassisten vor. Anstelle einer klassischen Lesung gestalteten Karkoska und Stephan den Abend als lockere Plauderei: Mal amüsiert, mal nachdenklich berichteten sie von zahlreichen Anekdoten aus seiner Jugend und seinem musikalischen Werdegang. Die rund 60 Gäste erlebten im Foyer des Kunstforums Bilder, kurze Videos und O-Töne seiner Weggefährten, allen voran seines Schwagers und Onkels Udo Lindenberg, mit dem er noch heute im legendären Panikorchester musiziert.
Die vielen Namen waren den meisten bekannt – hier hatten sich Fans und Kenner der Szene versammelt, wie auch die Fragen an den Bassisten zeigten. Disziplin und Fleiß habe er in den zehn Jahren auf Tour mit Peter Maffay gelernt – Leidenschaft und Spaß trotz aller Routine erhalte er immer wieder bei Udo Lindenberg, er sei der große Motivator, wie Stephan betonte.

Der Musiker sieht sich jedoch auch in der Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Mit viel Engagement nimmt er auf diesem Weg ebenso Kollegen in die Pflicht, engagiert sich mit seiner Musik für bzw. gegen verschiedene Projekte in ganz Deutschland. „Ich leide an akuter Benefiz“, scherzte der 68-jährige Musiker mit Ecken und Kanten, der auch schon mit zahlreichen Konzerten Aktionen gegen Rechts unterstützte, wie er an diesem Abend deutlich per T-Shirt-Aufschrift mitteilte. Trotz oder gerade aufgrund seiner 68 ereignisreichen Jahre an Lebenserfahrung spürte man die ungebremste Energie des Vollblutbassisten, der selbstverständlich im Anschluss keine Bitte nach Autogrammen, Buchsignaturen und gemeinsamen Fotos zurückwies.

„Musik macht man weniger aus einer Pflicht, sondern vielmehr aus Leidenschaft heraus“, weiß auch Elmar Burgard, Geschäftsführer der Stadtwerke Gotha GmbH. Der regionale Energieversorger unterstützte die Veranstaltung mit einem finanziellen Zuschuss. „Zur Kunst gehört eine Menge Energie sowie persönliches Engagement – das sind zwei wichtige Eigenschaften, die uns mit Steffi Stephan und Ole Ohlendorff sowie vielen der heute hier anwesenden Fans, Freunde und Musiker verbinden.“

Bildergalerie unter www.stadtwerke-gotha.de
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