Dreckiges 1:0 - RWE schlägt mit viel Glück Chemnitz im Derby

Mit Ruhm hat sich Erfurt im Derby gegen den Chemnitzer FC nicht bekleckert und gewinnt mit 1:0. Wenig attraktiver Angriffsfußball, eine vollständig unnötige Rote Karte und viel Gezitter bis zum Schluss. So die Bilanz.

An Effektivität ist das Spiel aber kaum zu überbieten. Dafür ist Erfurt normalerweise nicht bekannnt. Chemnitz hat nominal den stärkeren Kader, tat sich aber schwer, die Kugel im Erfurt Gehäuse unterzubringen. Dreimal wurde der Ball von der Erfurter Linie gekratzt. Glück für Rot-Weiß.

Die Landeshauptstädter schafften es, mit viel Disziplin und im letzten Viertel mit nur zehn Mann auf dem Feld, den Vorspung aus der 90. Sekunde über die Zeit zu retten. Es darf eben auch mal ein dreckiges 1:0 sein. Wobei der starke Czichos nun für vermutlich zwei bis drei Spiele fehlen dürfte. Und er fehlt wirklich auf seiner Seite. Nicht nur, weil er zuletzt ebenfalls zwei Tore gemacht hat. Sondern, weil er auf seiner Seite aufräumt und kaum Möglichkeiten zulässt.

Mit Kaptän Nils Pfingsten-Reddig wirkte Erfurt deutlich stabiler als zuletzt. Auch er fehlte dem Team. Seine Ballsicherheit tat gut. Über Engelhardts Rolle lässt sich streiten, er stoppte in der Schlussphase eine Reihe von Chemnitzer Angriffen mit taktischen Fouls im Mittelfeld, sah in der Summe zurecht Gelb. Schön war das nicht, aber eben effektiv. Dem einen mal auf den Schlappen gestiegen, den nächsten mit dem ganzen Körper aus dem Feld gedrängt. Sich dazwischen geworfen.

Mannschaftsdienlich aber sicher keine Dauerlösung. Nach vorn muss Erfurt in den nächsten Spielen wieder besser arbeiten.
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Michael Biebler aus Erfurt | 04.11.2013 | 06:36  
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