Ein Lied für den Papst

Ihrem Gott ist sie nah. Das hört man immer wieder in ihren Liedern. Auch auf ihrer aktuellen CD „Grenzenlose Sehnsucht“ singt Gerda Gabriel ab und zu vom Himmel und von Gott.
„Ich bin katholisch und lebe meine Religion von ganzem Herzen“, sagt die quirlige Erfurter Sängerin, die Schlagerfans, Rock-Liebhaber und Kinder gleichermaßen in ihr Herz geschlossen haben. Denn Gerda beherrscht mehrere Facetten, ist als Schlagersängerin, Rocklady oder Kinderunterhalterin Susi Sause seit Jahren schon sehr erfolgreich.

Nun gewinnt sie mit einem besonderen Lied überall die Herzen derer, die es hören: Zu Ehren von Papst Benedikt XVI. hat sie einen Song produziert mit dem Namen „Papa Papst“. Die Erklärung für die Titelwahl ist ganz einfach: Der Begriff Papst ist abgeleitet von ‚papa - Vater‘, ursprünglich verwendet für Äbte, Bischöfe und Patriarchen. Und der Titel des Liedes klingt, als sei man dem Papst ganz nah. „Genau so ist ja auch der Papst, sehr weltoffen. Er ist einer, der nicht aus dem Vatikan heraus regiert, sondern der zu den Menschen kommt. Dafür lieben wir ihn“, schwärmt die Sängerin und stimmt spontan ihr Lied an. Sofort bleiben die Menschen stehen, lächeln, fangen an, sich im Takt zu bewegen. Manche singen sogar den Refrain mit.

Der Song geht ins Ohr. Er klingt so gar nicht nach Volksmusik, eher nach einem swingenden Gospelstück, das sich sogleich in Kopf und Gelenken festsetzt. Ein Lied mit Ohrwurmpotenzial. Zum Krämerbrückenfest hat Gerda ihn gesungen, vor kurzem im Augustinerkloster und bei einer ihrer musikalischen Stadtführungen, die sie ab und zu gestaltet. Überall erfährt die Sängerin positive Reaktionen auf ihr Papstlied.
Eine besondere Anerkennung dafür wurde ihr schon vor fünf Jahren zuteil. Ursprünglich entstand das Lied nämlich im Jahr 2006, als Papst Benedikt XVI. zu Besuch in Altötting war. Dort lief es in der „Weiß-Blauen Hitparade“ der Inn-Salzach-Welle und landete in kürze-ster Zeit auf Platz 1.

Die Thüringer Radiosender sind da eher verhalten, bislang wollte keiner das Papstlied spielen. „Das ist wirklich schade“, zeigt sich Gerda Gabriel ein wenig traurig. Würde man das Lied auf Englisch singen, so glaubt sie, wäre es schon sehr viel bekannter. Doch die Frohnatur lässt sich nicht beirren und trällert in diesen Tagen ihr „Papa Papst“ bei jeder Gelegenheit. Inzwischen hat es auch das MDR-Fernsehen ‚ins Ohr‘ bekommen, am Montagabend wurde in Erfurt gedreht.
Doch nun zählt Sängerin
Gerda Gabriel erst einmal die Stunden bis zum Samstag. Sie darf, als eine unter vielen, bei der Heiligen Messe auf dem Erfurter Domplatz dabei sein und den Papst von Angesicht zu Angesicht sehen. Sie kann diesen großen Moment kaum erwarten. „Ich freue mich außerdem auf die vielen Menschen, die sich voller Glück hier in Erfurt treffen, um Benedikt ganz nah zu sein.“, sagt sie und ist dabei ganz die leidenschaftliche Erfurterin, die auf die große Chance für die Stadt hofft, durch diesen Papstbesuch weltweit bekannt zu werden.

TV-Hinweis
Gerda Gabriels Papstlied wird am Freitagvormittag im MDR-Fernsehen gesendet, im Laufe des Tages sind Ausschnitte davon auch in der ARD und nochmals im MDR zu sehen
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