Erfurter Serienstars privat: So feiern die jungen Ärzte

Mirka Pigulla überzeugt als Assistenz­ärztin Julia Berger – und als Weihnachtsengel. Foto: ARD/Tom Schulze
 
Das komplette Ärzteteam der Erfurter Johannes-Thal-Klinik. Die erfolgreiche Vorabendserie geht in die Verlängerung. Nach der ersten Staffel wird die ARD weitere 42 Folgen „In aller Freundschaft – die jungen Ärzte“ in Erfurt drehen. Foto: ARD/Tom Schulze
Erfurt: MDR-Landesfunkhaus |

Weihnachten ist es still in der fiktiven Johannes-Thal-Klinik in Erfurt. Die Seriendarsteller aus „In aller Freundschaft – die jungen Ärzte“ genießen das Fest zu Hause, ganz privat. Hier verraten sie wie.

Mirka Pigulla (Assistenzärztin Julia Berger):

"Ich habe immer noch einen Adventskalender - und das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Ich finde, für bunte Glitzerbildchen und Schokolade jeden Tag ist man nie zu alt.
Gefeiert wird meistens im kleinen Kreis: Mama, Papa, Schwester und ich. Das Weihnachtszimmer, in dem der Baum steht, ist den ganzen Tag bis zur Bescherung nach dem Essen abgeschlossen und alle Gucklöcher mit Tüchern verhangen - das hat sich nicht geändert, seit meine Schwester und ich klein waren und ich mag den Zauber und das Geheimnis, der dadurch entsteht.
Wir zünden immer echte Kerzen an. Ich liebe das Duftgemisch von den brennenden Kerzen und der Tanne im Zimmer. Das ist typisch Weihnachten.
Unsere Geschenke packen wir immer nacheinander aus - nie gleichzeitig - damit alle alles mitbekommen und gebührend bewundern können.
Das schönste an Heilig Abend für alle ist das Beisammensein. Wir singen und lesen uns gegenseitig Geschichten oder Gedichte vor, die uns gefallen."

Sanam Afrashteh (Oberärztin Dr. Leyla Sherbaz):

"Obwohl wir ja eigentlich eine persische Familie sind, würde ich sagen, dass wir Weihnachten "noch deutscher als die Deutschen“ feiern. Das gilt für fast alle meine persischen Freunde, Weihnachten ist bei Persern ein sehr beliebtes Fest!
Von morgens an dekorieren wir den Baum, hören Weihnachtsmusik und genießen das Gefühl, endlich mal wieder alle zusammen zu sein. Wenn die Wohnung dann nach Plätzchen und Zimtkerzen riecht und überall geredet und gelacht wird - dann ist Weihnachten!
Mein Bruder steht stundenlang in der Küche und bereitet für den Rest der Familie die Gans vor. Da ich kein Fleisch esse, gibt es für mich (nicht ganz so aufwendig) Tofuwürstchen und Seitanschnitzel. Obwohl - letztes Jahr haben wir extra für mich einen Nussbraten gemacht!

Die Bescherung ist das, worauf wir uns am meisten freuen. Da sitzen wir dann alle um den Baum herum und jedes Geschenk wird einzeln ausgepackt, damit alle alles gemeinsam bestaunen und bewundern können. Dadurch dauert die Bescherung leider immer ewig und das Essen wird kalt. Wir nehmen uns jedes Jahr vor, diesmal etwas schneller zu sein, aber es hat noch nie geklappt.
Früher ist mein Vater am Weihnachtstag mit mir und meinem Bruder in den Wald gegangen, um dort die Spuren des Weihnachtsmanns zu suchen - die wir auch immer gefunden haben! Wenn meine Tochter etwas älter ist, möchte ich das mit ihr auch machen. Hoffen wir, dass es immer pünktlich zum 24. schneit…"

Vier Fragen an Philipp Danne (Assistenzarzt Ben Ahlbeck)

Wann kaufen Sie die Geschenke?
Ich fang schon ein paar Wochen vorher an, komm dann meistens kurz davor trotzdem noch in die "hab ich alles?" Panik.

Singen Sie unterm Weihnachtsbaum?
Nein, bisher nicht!

Sind Sie ein Weihnachtsfan oder -muffel?
Ich liebe Weihnachten, mit allem was dazu gehört. Ich freue mich jedes Jahr wie ein Kind.

Was ist das Schönste am Fest?
Die Stimmung, das ruhige Zueinanderfinden und sich gegenseitig Gutes tun.

Weihnachten bei Marijam Agischewa (Chefärztin Prof. Dr. Karin Patzelt):

Pflegen Sie eine Weihnachtstradition?
Ja, wir trinken am Heiligen Abend um halb vier Kaffee und essen dazu traditionelles Weihnachtsgebäck und natürlich selbstgebackene Plätzchen.
Danach findet die Bescherung statt. Am Abend essen wir immer Kartoffelpuffer mit Creme fraiche und Lachs und dazu gibt es Gurkensalat. Und natürlich darf auch die entsprechende Musikbegleitung nicht fehlen - bei uns ist "Stille Nacht..." von Elvis Presley am beliebtesten.

Schmücken Sie eine echte oder eine Kunsttanne?
Natürlich eine Echte, sonst duftet es doch gar nicht nach Weihnachten.

Können Sie aus dem Stehgreif ein Weihnachtsgedicht vortragen?

Als Kinder mussten wir immer "Lieber, guter Weihnachtsmann ... Ich will immer artig sein drum stecke deine Rute ein" aufsagen. Ich glaube, dieser Spruch ist heute nicht mehr aktuell.

Welcher Weihnachtsbraten kommt auf den Tisch?
Auch dabei sind wir sehr traditionell. Gans natürlich!


Drei Fragen an Mike Adler (Oberarzt Dr. Matteo Moreau):

Haben Sie schon einmal selbst Plätzchen gebacken?
Ich hab noch nie alleine Plätzchen gebacken. Ich kann auch nicht backen. Meine Schwester und meine Nichte haben letztes Jahr Plätzchen gebacken. Und ich hab den Teig ausgestochen!!!

Was ist Ihre schönste Weihnachtserinnerung?
Meine Bescherung als 11-Jähriger. Meine Familie hatte 1990 Weihnachten im christlichen Kurort Haselbach verbracht. Meine Geschenke waren der Knaller. Vier He-Man Figuren und Carstle GraySkull.

Was ist Ihr sehnlichster Weihnachtswunsch?
Ich habe keinen sehnlichsten Wunsch! Außer Gesundheit und Glück für alle Menschen, die mir nahe stehen.
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