Frau Lehrerin als Model

Elisa (vorn) und Vivienne sind echte Power-Mädels, künftige Lehrerinnen und ab diesem Monat auf Plakaten in ganz Thüringen zu sehen.
„Vielleicht ist es ganz gut, dass bald Ferien sind“, überlegt Vivienne Voigt laut. Ansonsten würde die angehende Lehrerin bestimmt bald schon von ihren Grundschülern angesprochen werden. Obwohl sie damit überhaupt kein Problem hat. Noch in diesem Monat soll die neue Plakatkampagne von Coca Cola light starten.

Power-Mädels


In Thüringen sind auf diesen Plakaten zwei Power-Mädels aus der Region zu sehen – natürlich, selbstbewusst und fröhlich. Eine von ihnen ist die 23-jährige Vivienne. Die sportliche junge Dame, die ihr Studium schon fast beendet hat und bereits in einer Schule tätig ist, kam zufällig zu diesem Nebenjob. Genau wie Elisa Nass, die ebenso für die Kampagne ausgewählt wurde – und auch studiert, um Lehrerin zu werden.

Ungewohnte Welt


„Eine tolle Erfahrung, es hat riesigen Spaß gemacht“, erzählen die Hobby-Models von ihrem Ausflug in die ungewohnte Welt. Noch immer staunen sie, wie schnell das Ganze vonstatten ging. Beide wurden sie unterwegs angesprochen, ob sie dabei sein wollen, Samstag ging‘s zum Casting, Mittwoch darauf kam die Zusage, drei Tage später das Fotoshooting in Berlin. Umgeben von Profis und trotzdem war alles wunderbar entspannt. Obwohl es mächtig an die Substanz geht, sich wieder und wieder im Huckepack zu drehen, neue Posen auszuprobieren, auf Highheels zu balancieren und dabei immer fröhlich in die Kamera zu lächeln.

Studium ist Nr. 1


„Ich würde das sofort wieder tun“, sagt Elisa. Vivienne ist derselben Meinung. Doch nur nebenbei wäre das etwas für sie, und natürlich würde sie ihr Gesicht nur für ein seriöses Produkt hergeben. Eine Alternative für den Lehrerberuf wäre ein Modeljob für sie niemals. „Ich würde es nicht machen. Schon immer wollte ich Lehrerin werden, ich liebe einfach die Arbeit mit Kindern“, lässt sich Vivienne von ihrem Weg nicht abbringen. Für Mathematik-Studentin Elisa kommt auch das Studium an erster Stelle. Das will sie bestmöglich beenden. Doch mit dem Model-Dasein hat sie noch nicht abgeschlossen, sie hatte schon ein paar Aufträge. „Mal sehen, was wird. Ich lasse einfach alles auf mich zukommen“, blickt sie voller Optimismus in die Zukunft.

Die Schulkinder jedenfalls wird‘s freuen, wenn sie ihre Lehrerinnen von den Plakaten lächeln sehen. Oder werden sie da eher an ihre Hausaufgaben erinnert...?
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