Garant für Engagement bei betrieblicher Ausbildung im nördlichen Ilm-Kreis geehrt

GARANT Türen und Zargen GmbH erhält Ausbildungszertifikat: „Wir bilden von Anfang an aus - immer mit dem Ziel, den eigenen Personalbedarf zu decken“

Im nördlichen Ilm-Kreis erhielt die GARANT Türen und Zargen GmbH am 24. Juli das Ausbildungszertifikat der Agentur für Arbeit Erfurt. „Unsere Wahl fiel auf Garant Türen und Zargen, weil das Unternehmen im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl sehr viele Nachwuchskräfte ausbildet, die ausgelernten Jugendlichen übernimmt und sich bei der beruflichen Orientierung in besonderem Maße engagiert“, sagte Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt bei der Übergabe.
In den vergangenen Jahren stellte das mittelständische Unternehmen im Durchschnitt sechs Auszubildende ein. Dieses Jahr sollen es acht bis zehn Azubis werden. Bislang konnten erst drei Verträge unterschrieben werden. Damit bildet Garant derzeit 23 Azubis in den Ausbildungsberufen Fachkraft für Lagerlogistik, Holzmechaniker/in, Industriekaufmann/-frau, Mechatroniker/in sowie Mediengestalter/in aus. Darüber hinaus bietet das Traditionsunternehmen zwei duale Studiengänge in den Fachrichtungen BA Holztechnik und BA Wirtschaft an und ermöglicht berufsorientierte und studentische Praktika. Auch die berufliche Orientierung spielt für das Unternehmen eine große Rolle. Garant ist bei berufsorientierenden Veranstaltungen wie dem Tag der Berufe, Forum Berufsstart oder dem Wirtschaftsfrühling mit einem attraktiven Messestand präsent. „Für die anschauliche und lebensnahe berufliche Orientierung brauchen wir Unternehmen als Partner. Nur so können sich junge Menschen in Betrieben umschauen und den Wunschberuf in der Werkhalle erleben“, so Ströhl weiter. Auch die sehr hohe Übernahmequote nach der Ausbildung war ein wichtiges Kriterium.

„Wir bilden von Anfang an aus - immer mit dem Ziel, den eigenen Personalbedarf zu decken“, sagt Michael Zapp, Geschäftsführer der Prüm-Garant-Holding. „Es wird immer schwieriger, junge geeignete Azubis zu finden. Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen Interesse an Holz und handwerkliches Geschick haben“, so Zapp. So gibt Garant auch schwächeren Jugendlichen und sogar Azubis mit Lernschwächen eine Chance. Die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten erlernen die Auszubildenden während der Ausbildung. Bei Bedarf gibt es auch Nachhilfeunterricht während der Arbeitszeit.
Die berufliche Orientierung von jungen Menschen bei Messen und Veranstaltungen ist für Garant ein wesentlicher Rekrutierungsweg. Die Messestände sind mit Azubis und Ausbildungsverantwortlichen besetzt und bieten die Möglichkeit für Besucher, sich gleich am Werkstoff Holz auszuprobieren. Mit Blick auf das kommende Ausbildungsjahr sucht Garant noch Auszubildende: „Vor allem Holzmechaniker, Mechatroniker und einen Studenten im Bereich Holztechnik würden wir gern noch ausbilden. Bewerbungen sind willkommen“, sagt Zapp.

Michael Zapp verweist: „Viele unserer ehemaligen Auszubildenden sind heute im Unternehmen an verantwortungsvollen Arbeitsplätzen tätig, einige auch mit Führungsverantwortung. Dies bestätigt uns darin, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist und wir werden auch in Zukunft, weiterhin auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses setzen.“
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