Gothaer halten Wort – Neue Saunaanlage besteht ersten Belastungstest mit Bravour

Kurze Einweisung durch Geschäftsführer Matthias Scholz – anhand eines Bewertungsbogens sollten die Mitglieder des Saunaclubs Nordhausen die Anlage auf Herz und Nieren prüfen.
 
Der Nordhäuser Saunaclub stellte sich dem Team des neuen Stadt-Bades am Samstag als Testgruppe zur Verfügung.

Kaum vier Jahre ist es her, als der Saunaclub aus Nordhausen Gotha besuchte. Im Rahmen ihres 24-Stunden-Marathons durch 16 Saunaanlagen in Thüringen besichtigten die Teilnehmer damals auch die Baustelle des Gothaer Stadt-Bades. An entspanntes Saunieren war hier damals noch nicht zu denken und so gab Matthias Scholz, Geschäftsführer der Badbetreibung Gotha GmbH, damals ein Versprechen: höchstpersönlich wollte er den Saunaclub nach Beendigung der Bauarbeiten in das neue Stadt-Bad einladen. Er hielt Wort - so traf am vergangenen Samstag ein ganzer Reisebus saunaerfahrener Nordhäuser in der Bohnstedtstraße ein, um die neue Anlage des Sport-und Familienbades auf Herz und Nieren zu testen.

Gute Laune bei 95°

Die rund 60 Mitglieder stellten sich dem Saunateam als Testpersonen für den Probebetrieb unter voller Auslastung zur Verfügung. Dass sie bereits erfahrene Saunagänger sind, zeigten ihre einheitlichen Bademäntel und teils lustigen Saunakappen. „Wenn man sich so oft der Hitze aussetzt, trocknen die Haare aus - deshalb trage ich diesen Hut“, erklärt Daniela Bowitz. Die Nordhäuserin hat wie alle Mitglieder zusammen mit ihrem Mann Volker eine Clubkarte für das dortige Badehaus. Aus den verschiedenen Montags- bis Sonntagsgruppen gründete sich vor einigen Jahren der Saunaclub Nordhausen. Auf ihrem Bewertungsbogen vermerkte sie ein großes Lob für den beeindruckenden architektonischen Aufbau des Bades sowie den Ablauf in der Anlage. Nur wünschte sich das Ehepaar noch den einen oder anderen Pflanzkübel im Saunahof.
Das Team arbeitete derweil auf Hochtouren – denn auch für die Maschinen in der Saunabar war dies die erste Belastungsprobe. „Zapfhahn, Kaffeemaschinen und Spüler funktionieren einwandfrei – da können die Gäste kommen“, freute sich Sandra Reichenbach. Auch Mitarbeiter des Gastronomiebereichs nutzten den Nachmittag als Generalprobe. So trugen auch alle bereits ihre zukünftige Arbeitskleidung – auffällige Polos in den Farben des Stadt-Bades. „Ich bin überzeugt, dass die Sauna hier sehr gut angenommen wird“, zeigt sich Geschäftsführer Scholz optimistisch. „Nach dem durchweg sehr guten Urteil der Nordhäuser werden wir noch an einigen Vorschlägen feilen und Anregungen umsetzen – dann steht der Eröffnung am 19. April nichts mehr im Weg.“ Allerdings bleibt er auch realistisch: „Alles ist neu – und wie in jeder neuen Aufgabe werden Team und Technik auch hier einige Zeit brauchen, bis alles reibungslos abläuft.“

Mix aus alt und Neu begeistert

Clubkoordinator Mario Windolf bewertete die Anlage als sehr gelungen. Er selbst arbeitet im Badehaus Nordhausen und fächert dort als Saunameister regelmäßig den Saunagästen heiße Luft um die Nase. „Das Bad hier ist wirklich sehr schön geworden – der Mix aus Alt und Neu gibt ihm eine ganz besondere Atmosphäre.“ Für den gelungenen Nachmittag bedankten sich die Nordhäuser Saunafreunde nicht nur mit einer Gratulationstafel zur Eröffnung, sondern auch mit einem regionaltypischen Präsentkorb aus „gutem Stoff, der in Maßen zu genießen sei“.

Dieser Genuss muss allerdings noch ein wenig warten – bis zum Tag der offenen Tür am 13. April, an dem die Gothaer die gesamten Anlagen noch einmal kostenlos vor ihrer Eröffnung besichtigen können, haben Scholz und sein Team noch alle Hände voll mit den Vorbereitungen des Badbetriebes zu tun.
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