Keine Berufshaftpflicht ab 2015: Hebammen vom Aussterben bedroht?

Erfurt: Anger |

Hebamme, ein Beruf, der für mich eine Berufung ist. Man kann nicht reich werden, aber glücklich sein und das ist sowohl für mich, wie auch für viele meiner Kolleginnen, der Grund zu kämpfen. Nicht, wie viele glauben, um mehr Geld, darum geht es nicht, sondern um die Möglichkeit weiter werdenden Müttern und ihren Familien beim schönsten Ereignis in ihrem Leben zur Seite zu stehen.

Leider hängt das Damoklesschwert über uns. Ab Sommer 2015 gibt es für Hebammen keine Berufshaftpflichtversicherung mehr. Dies bedeutet für viele das berufliche Aus, weil wir ohne Versicherung nicht als Hebamme arbeiten dürfen. Hier ist jetzt schnellst mögliche Hilfe von Seiten der Regierung notwendig. Da auch Hebammen Familie haben, ist und mit einer kurzfristigen Lösung nicht geholfen. Wir brauchen eine Zukunft mit der wir und all die Familien, die sich eine Hebamme wünschen, leben können.

Demonstration und Uraufführung


Am 05.04.2014 gingen 1.000 Menschen für die Zukunft der Hebammen in Erfurt Am Anger auf die Strasse und demonstrierten. Am Ende der Veranstaltung wurde zum ersten Mal öffentlich das Lied"Hevianna" - altdeutsch für Hebamme - gespielt. Es entstand in Zusammenarbeit mit zwei jungen Muttis: Nicole Bode von der Gruppe The Amber waves und der Fotografin Gina Winterberg-Schirrmacher. Das gemeinsame Video gibt es auf Youtube.




Jeder Klick unterstützt uns Hebammen.Niemand sollte zulassen, dass Hebammen in Deutschland aussterben, aber alle sollten für eine Zukunft mit Hebammen kämpfen!

Weitere Infos beim Hebammenverband.
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