Können Markus und Constantin zu den Delfinen? Dabei brauchen sie Unterstützung

Markus hält die Hand von Constantin
 
Im Wasser mit Delphin Papito: Markus durfte schon einmal eine Delphintherapie mitmachen, seitdem haben sich seine Fähigkeiten und sein Verhalten sichtlich verbessert. Nun möchten die Eltern dem schwerstbehinderten Jungen wieder eine solche Hilfe zuteil werden lassen. (Foto: Kerstin Merkel)
Eine Delfintherapie könnte zwei schwerst behinderten Jungen aus Alperstedt helfen, das Leben besser zu meistern. Familie Merkel bittet herzlich um Spenden.


Entspannt lehnt sich Constantin an seine Pflegemama. Hier tut ihm keiner weh, hier ist er sicher. Die Fingerchen spielen selbstvergessen mit einander, längst schon hat er sie nicht mehr zu wütenden kleinen Fäusten verkrampft. Er muss auch nicht immerzu schreien, die Angst ist fort. Und jetzt, da ruft der große "Bruder" in seine Richtung. Etwas, das wohl nur sie beide verstehen. Constantin lächelt. Markus auch. Sind sie nicht fast wie richtige Brüder? Ein kurzer, glücklicher Moment für Kerstin Merkel und ihren Mann Dieter. Geht es ihren beiden Sorgenkindern gut, sind auch sie selig.


Markus, der Große, ist inzwischen 19. Er hat eine schwere körperliche und geistige Mehrfachbehinderung, durch eine Hirnblutung nach der Geburt entwickelte er eine Hirnwasserableitungsstörung und eine schwere Epilepsie. Der Alltag ist anstrengend, Markus kann nicht laufen, nicht allein essen, trinken, er kann nicht sprechen, keine alltäglichen Dinge verrichten. Auch die vielen Krankenhausaufenthalte waren schwer für ihn, die endlosen Operationen, immer wieder Therapien. Doch Markus genießt es auf seine Art, da zu sein. Er ist ein Kämpfer, immer schon. Genau wie Familienzuwachs Constantin. Der 20 Monate alte Junge lebt seit fast einem Jahr bei Familie Merkel. Auch er ist schwerst behindert, hat Hirnschädigungen und spastische Lähmungen, er ist fast blind, kann nicht allein sitzen, laufen, nicht sprechen.

Liebebedürftiger Familienzuwachs


"Wir sind so sehr froh, dass wir ihn haben", sind Kerstin und Dieter Merkel dem Jungen von Herzen zugetan. Dass sie es, seit der Vater nach Herzinfarkt und Bandscheibenvorfall darum kämpft, gesund zu werden und wieder arbeiten zu können, nun noch schwerer haben, darüber wollen sie gar nicht reden. Nur die Kinder sind wichtig, vor allem die beiden, die rund um die Uhr Hilfe und ihre Zuneigung brauchen. Der kleine Constantin hat sich, seit er bei den Merkels in Alperstedt lebt, gut entwickelt. Er ist nicht mehr von Angst und Panikattacken geschüttelt, lernt langsam, anderen Menschen zu vertrauen, zu lachen. "Er hat in der kurzen Zeit bei uns große Fortschritte gemacht", ist Kerstin Merkel glücklich. Vielleicht, wagt sie einen zaghaften Hoffnungsschimmer, wird es ja auch besser mit dem Sehvermögen und den Bewegungen, den Muskeln. Sie wollen alles dafür tun, dass es den Jungs gut geht.

Hilfe durch Delfintherapie


Es gibt eine Möglichkeit, Markus und Constantin noch mehr zu unterstützen, ihnen das Leben zu erleichtern. Eine Delfintherapie. Markus durfte das vor zwei Jahren schon einmal erleben, auf Curacao. Noch heute kommen Mama Kerstin fast die Tränen, wenn sie daran denkt, wie gut es ihrem Jungen dabei ging. "Delfine haben ganz besondere Fähigkeiten, sind fast Therapeuten für die Kinder", schwärmt sie. Die Tiere schaffen es, die Kinder zu öffnen, tun mit ihnen instinktiv das, was sie brauchen. Markus, so erzählen die Eltern, habe sich seit dieser Reise, die auch mit Logo- und Ergotherapie verbunden ist, deutlich verändert. Mental und körperlich. "Plötzlich wollte er immer wieder allein aus dem Rollstuhl aufstehen", können es Kerstin und Dieter kaum fassen. Auch sonst ist der lebensfrohe Markus ruhiger geworden, aufmerksamer, nimmt mehr wahr. Heute kann er sich allein zudecken, sieht aufmerksam Filme an und lacht sich kaputt. "Sogar an den richtigen Stellen!", freut sich die Mutter mit ihm. Seine Lehrer, die Ärzte undTherapeuten, alle, die ihn kennen, bestätigen das. Die kleinen Erfolge sind für ihn etwas ganz Großes. Auch auf den kleinen Constantin reagiert er durchweg positiv, die beiden mögen sich sehr.

Der ganz große Wunsch


"Es ist schade, dass die Wirkung einer solchen Delfintherapie nur etwa ein Jahr anhält", sind die Merkels traurig. Sie wünschen sich nichts mehr, als den Jungen eine solche Therapie zu ermöglichen, die ihnen hilft, den Alltag besser zu bewältigen, die die Seele und auch den Körper vielleicht ein ganz klein wenig heiler zu machen vermag. Schon im Dezember könnten Markus und Constantin mit der Familie nach Curacao fliegen, zu den Delfinen. Nur ist das Ganze nicht nur mit einem riesigen logistischen Aufwand verbunden, sondern kostet auch viel Geld. Insgesamt werden etwa 17.000 Euro benötigt. Nun sind die Merkels auf der Suche nach Unterstützung, sie hoffen auf Spenden, um den Kindern helfen zu können. "Es ist wirklich alles andere als ein Urlaub", weiß Kerstin Merkel um die Strapazen einer solch großen Reise mit zwei Kindern im Rollstuhl. Sie nehmen es gern auf sich, wenn, ja wenn es nur den Kindern gut tut.




Hilfe für Markus & Constantin:


Wer helfen möchte, die Delfintherapie für die beiden Jungen zu ermöglichen, kann das direkt beim Dolphin Aid e.V. tun. Die Kontodaten: Empfänger: Dolphin Aid e.V., Stadtsparkasse Düsseldorf, IBAN: DE 52 3005 0110 0020 0024 24, BIC-Code: DUSSDEDXXX , Verwendungszweck: Familie Merkel, Alperstedt. Wenn bei der Überweisung Name und Adresse des Spenders angegeben werden, stellt der Dolphin Aid e.V. eine Spendenquittung ab 200 Euro aus. Unter 200 Euro gilt der Einzahlungsbeleg zur Anerkennung beim Finanzamt.
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