Nach Schulschluss: Ärmel hoch!

Gartenbau-Begründer Christian Reichart hätte seine helle Freude, würde er die Erfurter Grundschule sehen, die seinen Namen trägt. Sie liegt mitten im Grünen, hat einen liebevoll gepflegten Schulgarten mit Kompostanlage, einen Steingarten und viel Raum für Kreativität.

Auf zum Subbotnik!


Und immer wird es hier noch schöner. Wenn der Förderverein der Schule zum Arbeitseinsatz ruft, sind alle da: Die Eltern und die Lehrer, die rührige Hausmeisterin, die Erzieher, der Schulleiter und ein paar Kinder. „Wir müssen nicht lange bitten“, strahlt Sandra Lohmüller vom Förderverein. An diesem Tag haben sie sich eine Menge vorgenommen. Die Reichart-Ecke soll neu gestaltet werden, Bänke und Spielgerätehaus müssen gestrichen, ein Insektenhotel neu gebaut werden, das Schullogo bedarf ebenso einer Erneuerung...

Rühriger Verein


Seit 20 Jahren gibt es den Förderverein. Seine Mitglieder, zu denen neben den Eltern auch Lehrer gehören, krempeln die Ärmel hoch, sobald es zu tun gibt. Gemeinsam wird jedes Jahr das Sommerfest organisiert, diesmal steigt es am 5. Juli. Gäste aus der Nachbarschaft sind herzlich willkommen.
Unterstützung gibt es auch bei den Projektwochen, und gerade erst hat der Verein Geld gesammelt, um den Essenraum mit einem Schallschutz zu versehen.

„Es macht riesigen Spaß, sich einzubringen“, sagt Sandra Lohmüller, die wie die anderen Eltern ihre Kinder in guten Händen weiß. „Es passt einfach alles, das Schulische und das Drumherum“, sagen die Eltern. Hier engagieren sie sich gern.

Schulleiter Thomas Hoffmann ist glücklich über so viel Eigeninitiative und beim Subbotnik selbstverständlich dabei. Er spendiert Würstchen für die fleißigen Helfer.

Großes Ziel


Als nächstes Projekt hat sich der Förderverein Großes vorgenommen. „Wir wünschen uns eine kleine Sporthalle und wollen uns an den Oberbürgermeister wenden.“, bringt es Sandra Lohmüller auf den Punkt. Derzeit müssen die Schüler mit zwei umfunktionierten Klassenräumen vorlieb nehmen. Platz für eine Ein-Feld-Halle ist genug da. Sie könnte nach dem Unterricht auch von den Nachbarn aus dem Wohngebiet genutzt werden, denn die nächste Turnhalle ist weit entfernt. Doch vor dem Riesen-Projekt kommt erst das Sommerfest als näheres Ziel.
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