Was macht eigentlich Andrei Vesa - zwei Jahre nach "The Voice of Germany"?

Zwei Sommermonate durfte Andrei Vesa dank eines Musik-Stipendiums in New York verbringen, nun ist er zurück in der Heimat und voller Pläne. (Foto: Yvonne Ambreé)
Alles für den großen Traum: Zwei Jahre nach seinem erfolgreichen Abschneiden bei „The Voice of Germany“ steckt Sänger Andrei Vesa voller Pläne:


Viel Glamour, viel Fassade.“ Und trotzdem eine wunderbare Erfahrung, die er nicht missen möchte. So viel habe er gelernt, hineingerochen in das große Musikbusiness, tolle Menschen getroffen. Andrei Vesa denkt nicht oft, trotzdem gern an die Zeit vor zwei Jahren zurück, als er im Finale der Fernseh-Castingshow „The Voice of Germany“ um den Sieg sang. Er kehrt als Dritter zurück nach Hause. Plötzlich, nach all den glanzvollen Auftritten, ist er wieder einfach nur Andrei. Der Junge, der in Thüringens Landeshauptstadt lebt und der für seinen großen Traum sogar das Abitur verschoben hatte.


Andrei gehört nicht zu denen, die nach all dem Glitzer in ein Loch fallen. Das Abi hat er längst in der Tasche, gerade hat er das Lehramts-Studium in Erfurt begonnen. Aber: „Mein Traum ist es nach wie vor, Musik zu machen, vielleicht sogar eines Tages davon leben zu können“, sagt der heute 20-Jährige und bastelt Tag für Tag weiter an seiner Vision. Auch, wenn er sich inzwischen sogar als Musiker auf und als Regieassistent vor der Kabarett-Bühne ausprobiert. Musik ist ihm wichtig wie nie. Seine Musik. Dafür hat er sich sogar ein kleines Studio eingerichtet.


Damals, im Fernsehen, ging es nur um gecoverte Songs. Nicht Andreis Ding, er schreibt seine Lieder lieber selbst, Musik und Texte. Alles auf Englisch. „Auf deutsch klinge ich wie Xavier Naidoo für Arme, hat mir mal jemand gesagt“, erzählt er lachend. Deutsch zu singen, sei mächtig schwer, zollt er erfolgreichen Sanges­kollegen Tribut. Inzwischen hat er elektronische Elemente für sich entdeckt, verbindet sie mit seiner atmos­phärischen Popmusik. Die Stimme ist dieselbe – voller Kraft und Gefühle, so, dass man sie nicht mehr vergisst.


Manchmal entsteht ein Song schnell, ein anderes Mal wieder dauere es seine Zeit, plaudert der Songschreiber aus dem Nähkästchen. Er ist einer, der gern Geschichten sammelt, Leuten zusieht, daraus Lieder macht. Am besten geht das, wenn die Stimmung gerade etwas gedrückt ist. „Wenn alles gut ist, worüber soll man denn da schreiben?“, fragt Andrei Vesa augenzwinkernd.


In einem Jahr, so der große Plan, möchte der Erfurter sein erstes Album auf den Markt bringen. Schon seine erste EP (ein Zwischending zwischen Single und Album) hat viele Fans. Weitere Songs warten darauf, produziert zu werden. Eine kostspielige Sache, weiß das Gesangstalent. Das Geld muss erst einmal zusammenkommen. Bei „Jugend kulturell“, einem Förderpreis für Acustic Pop, steht Andrei am Dienstag in Rostock im Halbfinale, das Online-Voting hatte er zuvor für sich entschieden. Vielleicht klappt es ja mit dem Weiterkommen.


Mehr Infos & Kontakt: www.andreivesa.com


Und so klingt Andrei Vesa
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