Was war vor 115 Jahren?Radio Bayern 2 berichtet. (Quelle Autor(in): Birgit Magiera)

Erfurt: donum vitae Schwangerschaftsberatung | Heute vor 115 Jahren, genau am 02.09.1900, wurde der Aufklärungsunterricht an Schulen durch das preußische Schulministerium eingeführt.

Heute ist Sex kein Tabuthema mehr. Kinder und Jugendliche werden in ihrem täglichen Alltag durch verschiedene Einflüsse damit konfrontiert und informiert.

Aber wie war das 1900 und warum ausgerechnet in dieser Zeit?

Die Bedürfnisse bzw. die “Triebe“ und das unsittliche Verhalten der Jugend sollten gemäßigt und die Unschuld sollte bewahrt werden. Ein wichtiger Grund war auch die Jugendlichen vor Geschlechtskrankheiten zu schützen. Die Jungen und Mädchen sollten durch den Sexualunterricht die gesellschaftlichen Probleme besser bewältigen.

Der Kaiser persönlich gab die Initiative die sogenannte Lex Heinze zu erlassen, ein Gesetz zur Wahrung der Sittlichkeit.

Der vorbestrafter Zuhälter Gotthilf Heinze stand damals für alles was im Sinne als unsittlich gilt.

Ab sofort wurden Lehrer aufgefordert Aufklärungsunterricht in Schulen durchzuführen, zu dieser Zeit war dies eine Premiere im deutschen Kaiserreich.

Wir als Beraterinnen der Schwangerschaftsberatungsstelle donum vitae in Erfurt sehen es als einen sehr wichtigen Teil unserer Arbeit, Präventionsveranstaltungen zum Thema Sexualität an Schulen durchzuführen.

Die Themen haben sich unserer Zeit angepasst. So haben wir dieses Jahr in unser sexualpädagogisches Angebot die Themen Crystal und Sexualität und Interkulturelle Sexualpädagogik aufgenommen.

Mehr Infos finden Sie unter www.donum-vitae-thueringen.de
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