Worte zum Ostersonntag: "Eine neue Welt"

Ostern ist mehr als Friede, Freude, bunte Eier. Ostern ist die Zeit zum Aufbruch. (Foto: BürgerReporter Marcel Krawetzke)
Es ist Ostern. Ein fröhliches Fest wird gefeiert. Friede, Freude, bunte Eier. Für Kinder gibt es reichlich Zuckerzeug und Schokolade. Nach Weihnachten ist Ostern eine Zeit zum Konsumieren. Der Einzelhandel setzt auf Ostern.

Doch Weihnachten und Ostern verbindet noch mehr: Jesus Christus. Das Kind in der Krippe und der Mann am Kreuz sind eine Lebensgeschichte. Und der Auferstandene am Ostermorgen macht aus allem eine einzigartige Rettungsgeschichte. Der auferstandene Christus begegnete seinen Freunden und er kommt zu uns. "Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!" (Lukas 12,49).

Vielerorts brennen Ostern große Feuer auf den Höhen. Der Winter ist vorbei, die kalte Jahreszeit ist zu Ende. Unbrauchbares wird zu Asche. Ostern ist der Anfang einer neuen Geschichte. Am Ostermorgen geht die Sonne über einer völlig veränderten Welt auf. Jesus lebt. Er ist auferstanden. Unvorstellbar, selbst für die nächsten Freunde, aber Wirklichkeit. Sie konnten Jesus sehen. Frauen zuerst. Sie waren sorgenvoll und trauernd zum Felsengrab gekommen. Sie konnten kaum glauben, was da geschehen war. Ostern ist das Fest der Auferstehung zu einem neuen Leben. Darum werden in der Osternacht Kerzen angezündet. Osterfeuer erleuchten das Dunkel und verkünden den Sieg des Lebens über Sünde, Tod und Teufel.

Jesus sagt: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt." (Johannes 11,25). Jeder Mensch ist neu zum Leben gerufen. Mitten in unserer alten Welt beginnt mit dem Glauben an Jesus Christus etwas Neues. Wir wünschen uns das an vielen Stellen des Lebens und in vielen Lebenslagen: Man müsste nochmals anfangen können. Versagen und Verfehlungen, Schuld und Sünde sollten weggewischt werden. Es müsste einfach noch einmal neu losgehen. Ostern heißt genau das. Christus hat unsere Sünde getilgt und den Schuldbrief verbrannt. Er hat den Tod überwunden und lebt.

Er will, dass auch wir mit dieser Kraft Gottes leben, dass wir ein Feuer brennen lassen. Es wird der Welt Licht und Wärme bringen. Genau danach sehnen sich viele. Wir können das im Vertrauen auf die Kraft Gottes, die Tote zum Leben erweckt. Wo wir mit dieser Kraft anderen Hilfe und Liebe geben, erhält unsere Umgebung ein neues Gesicht. Das ist Ostern. Gehen wir los, lassen wir uns ändern und ändern wir unsere Welt. Friede und Freude beginnen da, wo wir im Vertrauen auf Gottes Auferstehungskraft Feindschaft und Verbitterung aufbrechen und einander annehmen. Dann können wir fröhlich feiern. Es ist Ostern.

Gesegnete Zeit.
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