Worte zum Sonntag - 22. Januar: Wir brauchen Licht von oben

Die Silvesterraketen sind längst verglüht. Der Jahreswechsel ist fast vergessen, die guten Vorsätze sind es meist auch. Aus den Festtagen wurde schnell wieder Alltag. Das Leben geht seinen Gang in einem nicht mehr ganz neuen Jahr. Das Feuerwerk der Neujahrsnacht verblasst in der Erinnerung, heute leuchtet es nicht mehr. Dabei sind wir auf Licht angewiesen, gerade in der dunklen Jahreszeit. Wir Menschen leben vom Licht, lieben besonders das stille Leuchten von Wachskerzen und Öllämpchen.

Ein Psalmdichter schreibt: "Dein Wort macht mich klug; darum hasse ich alle falschen Wege. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege" (Psalm 119, 104f ). Hier bekennt ein Mensch sein Vertrauen auf Gott. Er kennt dunkle Lebensstrecken und ausweglose Lebenslagen. Er weiß, dass falsche Wege in die Irre führen. Doch er lebt aus der Erfahrung, dass Gottes Lebensregeln Wegweiser zum wirklichen Leben sind.

In den Weiten unseres Lebenslaufes und auf den Holzwegen unserer Zeit brauchen wir Licht, mehr Licht, dauerhaftes Licht. Wir brauchen Licht von oben, Leuchtzeichen vom Himmel, Orientierung an Gottes Wort. Die Geschichten der Bibel leuchten anders als Feuerwerke, sie sind wie Kerzen in der Nacht. Können nicht die Winterabende eine Einladung zum Bibellesen sein? Keine neuen Vorsätze! Einfach beginnen.

Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 02.02.2012 | 16:16  
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