Worte zum Sonntag - 25. Dezember: "Hoffnung auf Frieden"

Mehr als dreißig Kriege verursachen weltweit Not und Gewalt -
Die Weihnachtsbotschaft aber zeigt: Friede auf Erden ist möglich.


Mit dem Weihnachtsfest verbinden viele Menschen eine besinnliche Zeit der Freude und des Friedens. Kerzenschein und Tannenduft verleihen den Feiertagen eine besondere Atmosphäre. Die Sehnsucht nach Ruhe und Harmonie macht sich breit. Viele Lieder besingen die selige Weihnachtszeit und den Frieden für die Welt.

Die Welt jedoch sieht anders aus. "Friede, Friede", erklären die Mächtigen. "Und ist doch kein Friede", klagt der Prophet Jeremia schon vor Jahrtausenden. Über dreißig Kriege weltweit werden aktuell gezählt. Bei manchen Konflikten ist Deutschland mit Truppen beteiligt. Auch in diesem Jahr werden wieder Bundeswehrangehörige weit von der Heimat entfernt Weihnachten feiern müssen. Und in der Heimat werden Familien in diesen Tagen über Gefallene trauern. Leider wird die Abschaffung aller Armeen heute der Welt morgen nicht den Frieden bringen. Und doch: Die Hoffnung auf Frieden bleibt und Frieden ist möglich.

"Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott- Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich." (Jesaja 9,5).

Gott greift in das Räderwerk von Not und Gewalt. Er kommt selbst in die Welt. Er kommt nicht mit Pauken und Trompeten, erst recht nicht mit Kanonen und Kriegsleuten. Er wird Mensch und kommt als Kind in schlichte Verhältnisse. Der Allmächtige erscheint unter uns ohnmächtig wie ein Neugeborenes in Windeln. Jahre später wird das Kind in der Krippe als Gekreuzigter enden. Noch mehr: Weihnachten wird uns Ostern geschenkt. Geburt, Tod und Auferstehung gehören zusammen. Und so beginnt inmitten der alten Welt Gottes neue Welt, auch heute und hier.

Damit hat Gott dieser Welt und jedem von uns den Frieden erklärt. Friede auf Erden ist möglich, weil der Himmel zu uns gekommen ist. Ein Engel verkündet: Jesus ist da, der Heiland der Welt. "Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens." (Lukas 2,13f)

Das ist das größte Weihnachtsgeschenk. Jesus schenkt Neuanfänge. Nach Kriegen und Krisen können Völker einander neu begegnen und sich versöhnen. Solcher Friede fängt oft im Kleinen an, beginnt in unseren Köpfen und unseren Herzen. Wir können uns jeden Tag neu auf Jesus berufen, ihn um Kraft zum Frieden bitten. Frieden mit den Nächsten und den Nachbarn, mit Fremden und Feinden. Im Einsatz für den Frieden haben wir Jesus an unserer Seite.

Gesegnetes Christfest!
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6 Kommentare
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Gunter Linke aus Saalfeld | 23.12.2011 | 15:40  
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Petra Seidel aus Weimar | 23.12.2011 | 19:16  
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Renate Jung aus Erfurt | 23.12.2011 | 22:21  
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Petra Seidel aus Weimar | 24.12.2011 | 13:58  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 01.01.2012 | 20:09  
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Petra Seidel aus Weimar | 02.01.2012 | 09:23  
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