Worte zum Sonntag - 26. Februar: "Wir müssen umschalten"

Die nächste Woche wird nicht länger als jede Woche. Der Monat Februar jedoch hatte es in sich, denn dieses Jahr ist ein Schaltjahr. Unsere Nachbarin kann wieder Geburtstag feiern: am 29. Februar. Ein Schaltjahr hat 366 Tage. Ohne Schalttag würden sich bewegliche Feiertage wie Ostern verschieben.

Die Regel besagt, dass alle Jahre durch vier teilbar Schaltjahre sind, ebenso Jahreszahlen durch vierhundert. 1582 führte Papst Gregor XIII. den "Gregorianischen Kalender" ein. Er löste in vielen Ländern den "Julianischen Kalender" ab. Der hatte in Rom Gültigkeit, schon zu den Zeiten Jesu.

Der Apostel Paulus schrieb den Christen in Rom: "Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden." (Römer 13,10-11).

Paulus lebt in der Erwartung des kommenden Weltendes. Darum ruft er die Menschen wach: Jetzt ist die Zeit, um aktiv zu werden. Aufwachen! Schluss mit innerer Verdrossenheit! Schaut auf den Kalender und die Uhr! Verschlaft die Zeit nicht! Lebt in der Liebe und aus der Kraft Gottes! Laut wie selten zuvor werden heute Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und Nächstenliebe gefordert. Eine Gesellschaft ohne Werte ist arm dran. Wir müssen umschalten, nicht nur am Schalttag.

Gesegnete Zeit.
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2 Kommentare
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Uwe Zerbst aus Gotha | 26.02.2012 | 23:03  
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Uwe Zerbst aus Gotha | 03.03.2012 | 20:38  
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