Worte zum Sonntag - 27. November: "Adventskalender erinnert uns"

In diesen Tagen gibt es die letzte Chance auf einen Adventskalender, vielleicht gefüllt mit Schokolade, Bildern oder Edelsteinen. Ganze Häuser werden so geschmückt, dass sie als großer Kalender der halben Stadt oder dem ganzen Marktplatz dienen.

Eines ist allen gemeinsam: Am 1. Dezember sollte er bereit sein, denn dann läuft die Zählung bis zum 24. Dezember. Ob das gute Stück gekauft wurde oder mit Geschick selbst gebastelt worden ist, ein Adventskalender soll Tag für Tag die Freude auf das Weihnachtsfest wecken. Täglich wird eine kleine Freude, die hinter einem Türchen wartet, die große Freude ankündigen: Ein Kind ist geboren. Jesus kommt zu uns.

Zugleich will uns der Adventskalender an den Wert der Zeit erinnern. Jeder Tag, den Gott uns schenkt, ist einmalig. "Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O Herr, hilf! O Herr, lass wohlgelingen! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid." (Psalm 118,24-26).

Jeder Tag bis zum Heiligabend will uns als Vorfreude-Tag auf Weihnachten hinweisen. Andere Leute neben uns, Menschen in der Familie und der Nachbarschaft, können wir mit dieser Freude anstecken. Es ist ein schöner Brauch, dass sich Abend für Abend Menschen vor oder in einem lebendigen Adventskalender treffen und Freude teilen.

Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 26.11.2011 | 01:38  
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