Worte zum Sonntag - 28. August: "Befreien von der Lebenslast"

Lautes Knattern dröhnt am Fenster vorbei. Ein Hubschrauber zieht seine Bahn durch das Alpental. Es ist nicht die Bergrettung, sondern ein Lastenträger. Der Hubschrauber transportiert an einem Seil gewichtiges Baumaterial. Die Reise geht von einem Berg zum anderen, immer wieder. Die Ruhe ist dahin. Welcher Aufwand wäre nötig, um das alles über die engen Straßen durchs Tal auf den Berg zu bringen? Welcher Lastwagen könnte das überhaupt leisten? Vermutlich ist das gar nicht zu machen, deshalb kommt die Hilfe von oben.

Wie viele Menschen plagen sich mit Schuldenlast durch enge Lebenstäler? Was schleppen wir auf unseren Lebensstraßen mit uns? Der Blick nach oben kann helfen. "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? - Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat." (Psalm 121,1+2).

Wagen wir den Blick zum Himmel. Vertrauen wir auf Gottes Hilfe. Selten wird er all unsere Beschwernisse von einem Augenblick zum anderen aufheben. Wunder gibt es nicht auf Bestellung. Und doch: Gott will uns Schuld abnehmen, manchmal die schwerste Last im Leben. Jesus will sich unsere Schuld anhängen lassen und sie wegtragen. Wenn wir unsere Schuld bekennen, wird er Vergebung gewähren. Das macht uns frei für Neuanfänge. Das öffnet den Weg zum Nächsten. Das macht unser Leben leichter. Eben zieht der Hubschrauber mit neuer Fracht wieder vorbei.

Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 29.08.2011 | 10:21  
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