Worte zum Sonntag - 5. Februar: "Nägel mit Köpfen machen"

In allen Längen sind sie im Baumarkt zu finden - Nägel. Ich habe einen Nagel in meiner Bibel liegen, einfache Ausführung siebzig Millimeter lang. Er dient mir als handfeste Erinnerung. Ein Nagel hat einen ordentlichen Kopf und eine richtige Spitze. Der Nagel ist stumm, aber er hat doch wichtige Informationen für mich.

Die Spitze spricht von Jesus. Kräftige Nägel durch Fleisch und Knochen getrieben haben ihn am Kreuz gehalten. Jesus stirbt jämmerlich als Verbrecher. Seine Schuld? Nein, meine! Die Spitze am Nagel erklärt uns die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte: Jesus wird gekreuzigt und durchkreuzt unsere Schuld: "Denn Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt." (2. Kor 5,21).

Jeder Nagel hat einen Kopf. Es kommt im Leben darauf an, "Nägel mit Köpfen" zu machen. Das bedeutet: Beziehungen klären, Arbeiten zu Ende bringen, Entscheidungen treffen und durchhalten. Das Zusammenleben mit anderen Leuten bringt Jesus auf den einfachen Spruch: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!" (Matthäus 7,12). Im Umgang mit anderen Menschen, im Blick auf das eigene Leben und im Glauben an Jesus sind "Nägel mit Köpfen" gefragt. Die schlichten Stahlstifte können uns eine Menge erklären und täglich erinnern: Spitze und Kopf.

Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 03.02.2012 | 21:27  
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