Worte zum Sonntag - 8. Januar: "Krafttraining mit Christus"

Nach den Feiertagen füllen sich die Fitness-Räume. Weihnachtsbraten, Silvesterschmaus und Süßes haben Pfunde gebracht. Nun muss der Körper wieder in Form gebracht werden. Das Schwitzen an den Geräten dient dem Muskelaufbau.

Da klingt es fremd, wenn der Leitspruch für das Jahr 2012 von der Freude über eigene Schwäche redet: "Christus hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne." (2.Kor. 12,9).

Der Apostel Paulus schaut auf seinen Körper und sein Leben. Von Krankheiten geplagt, durch Reisen gefordert und Gefängnisaufenthalt geschwächt, ist er keine strahlende Leuchte. Und doch: Seine Kraft kommt nicht aus der Muskelmasse, auch nicht aus der Glaubensstärke, sondern von Christus. Der Jahresspruch stellt unsere Vorstellungen von Stärke auf den Kopf.

Oder besser: Vom Kopf auf die Füße. Wer auf beiden Beinen steht, hat Halt. Wer festen Grund unter den Füßen hat, kann Stürme überstehen. Christus will unsere Schwächen in Stärke wandeln. Er will uns Lebensgrund geben. Bitten Sie um diese Kraft von oben und das feste Fundament unten. Vertrauen wir neu auf Gottes Kraft in allen Lebenslagen dieses Jahres 2012. Und bleiben wir gerade deshalb beim "Fettweg- Trainieren".

Gesegnete Zeit.
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Uwe Zerbst aus Gotha | 11.01.2012 | 00:41  
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