Worte zum Sonntag "Abgestiegen aus dem Himmel"

(Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)
Was wird aus den Weihnachtskarten, die Freunde und Verwandte geschickt haben? Wohin mit den Grußkarten voll guter Wünsche? Mancher Karte ist anzusehen, dass sie Pflicht war. Andere sind sehr persönlich.

Dann gibt es Karten mit guten Sprüchen. So eine habe ich auf dem Schreibtisch: "Schon viele Menschen wollten Götter werden, aber nur ein Gott wollte Mensch sein." Vorn sind Köpfe zu sehen: Pharao Tutenchamun, Julius Caesar, Lenin, Mao und andere. Diese Menschen wurden zu ihrer Zeit verehrt oder ließen sich gottgleich anbeten. Sie ließen ihre toten Körper in Pyramiden und Mausoleen verewigen. Sie wollten in den Himmel steigen und sind doch gestorben.

Der lebendige Gott dagegen ist abgestiegen, Mensch geworden und hat sich in Jesus Christus offenbart. Er hat gezeigt, wer er ist. Einer, der uns helfen will. Jesus kam unter schlichten Umständen zur Welt und blieb einfachen Leuten verbunden. Paulus schreibt den Christen in Korinth, wo mehr Tagelöhner und Sklaven als Wohlhabende zur Gemeinde gehörten: "Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet." (2. Korinther 8,9).

Gott beschenkt uns mit seiner Nähe und mit seinem Segen. Er schenkt Gnade und Vergebung. Er ist Mensch geworden, um bei uns zu sein - jeden Tag bis ans Ende der Welt.

Gesegnete Zeit.
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