Worte zum Sonntag: "Alles hat seine Zeit"

In welcher Zeit leben wir? Was für ein Tag ist heute? Täuscht der Eindruck, dass wir ständig meilenweit vor der Zeit leben? Bereits am Montag stimmen uns Radio und Fernsehen auf das Wochenende ein: Geworben wird für den Freitagskrimi und den "Blockbuster" am Samstag. Dabei hat die Woche gerade erst begonnen. Zehnjährige geben sich wie Zwanzigjährige und leben wie Dreißigjährige. Im September ist in den Geschäften schon Weihnachten. Jetzt sind wir gefühlt bereits kurz vor Ostern. Oder? Sind wir deshalb so gehetzt, weil uns der Rhythmus des Lebens abhanden gekommen ist?

Die Bibel erinnert: "Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit. Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon." (Prediger 3,1-2+6-9).

Leben wir im Heute und lieben wir die Zeit, die uns umgibt, die schönen Momente dieses Tages. Übrigens: Wer ständig vor der Zeit lebt, wird doch auch schneller alt - oder?

Gesegnete Zeit.
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2 Kommentare
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Antje Hellmann aus Jena | 26.12.2014 | 18:42  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 27.12.2014 | 10:15  
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