Worte zum Sonntag: "Am Ende ist alles umsonst"

(Foto: Ingrid Nickel/pixelio.de)
Es sind schreckliche Momente, wenn nach viel Arbeit am Ende die Sache nicht gelingt. Das Büffeln für die Schule hat nichts gebracht. Der zusätzliche Einsatz in der Firma konnte den Termin nicht retten. Das Schuften auf dem heimischen Bauplatz selbst an Sonntagen hat sich nicht gelohnt. In Hektik wurden die falschen Rohre verlegt. Der selbst gemachte Stress brachte Herzattacken. Es bleiben: doppelte Arbeit, mehrfache Kosten, die ruinierte Gesundheit.

"Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst. Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf." (Psalm 127). Ein Mensch mit Glaubenserfahrung gibt uns seine Erkenntnis weiter: Es ist umsonst! Gleich dreifach bringt er das Ergebnis menschlicher Mühe auf den Punkt: umsonst! Es ist umsonst, gestützt allein auf eigene Kraft die Welt zu gestalten. "Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein", höhnten früher die Spötter.

Es ist nicht garantiert, dass nach dem Gebet die Arbeit problemlos gelingt. Aber im Vertrauen auf Gott wird das Leben gelingen. Es ist besser, um Gottes Segen zu bitten, mit Gottes Hilfe zu rechnen und auf Gottes Schutz zu vertrauen. Denn seinen Freunden gibt er das im Schlaf.

Gesegnete Zeit.
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