Worte zum Sonntag: "An unserem Leben nagen Zeitfresser"

Kennen Sie das? Ein langer Fernsehabend geht zu Ende. Die Fernbedienung glüht noch. Trotz vieler Programme war eigentlich nichts sehenswert. Doch Abschalten war irgendwie auch nicht angesagt. Internet- Surfer machen oft eine ähnliche Erfahrung: Ständig öffnen sich neue Fenster und Wege in der virtuellen Welt. Bilder schweben über den Bildschirm. Stunden vergehen. Was weit nach Mitternacht von den vielen Internet-Informationen bleibt, steht in den Sternen.

An unserem Leben nagen Zeitfresser. Über zweihundert Minuten sitzt der Durchschnittsdeutsche vor dem Fernseher. Rechnen wir zusammen: aus Stunden werden Tage und Wochen. Keine Fernseh-Station und kein Internet-Anbieter geben uns am Monatsende verplemperte Zeit zurück. Was ist zu tun? Die Bibel erinnert uns: "Wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwätz. Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und was daran köstlich erscheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fährt schnell dahin als flögen wir davon." (Psalm 90,10)

Unsere Lebenszeit vergeht wie im Fluge. Keiner kann das ändern. Wir können die Uhr anhalten, aber nicht die verrinnende Zeit. Wir müssen nicht unermüdlich arbeiten und pausenlos ackern. Wir können Zeit genießen, dürfen ausspannen und ausruhen. Gerade der Sonntag lädt dazu ein. Den Zeitfressern aber geben wir nichts zu beißen.

Gesegnete Zeit.
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