Worte zum Sonntag: "Anfänge beginnen mit Einkehr"

(Foto: Esther Stosch/pixelio.de)
Fassnacht, Frohsinn, Heiterkeit. Die tollen Tage mit Kostüm und Kamelle sind vorbei. Christen schauen voraus auf Ostern. Dann wird das Leben gefeiert, neues Leben. Es wird sichtbar im auferstandenen Christus. Bis dahin bleibt Zeit zum Blick auf das eigene Leben.

Schon in der alten Kirche waren das Fastenwochen mit dem Ruf zur Besinnung und zur Buße, zur inneren Einkehr. Heute haben wir weit über die Kirchengrenzen hinaus Angebote zur Auszeit mit dem Ziel der Selbstfindung. Wellness-Hotels bieten "Entschlackung" mit Komfort, Klosteranlagen laden mit dem kargen Leben der Fastenzeit ein.

In der Bibel heißt es: "So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit. Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen." (Epheser 5,15-18).

Wir brauchen solche Zeiten zum Innehalten, zum Blick in den Spiegel. Vielleicht fallen zusätzlich Pfunde ins Auge. Aber vielmehr geht es um das innere Gleichgewicht, auch um Glauben und Gebet. Jesus lädt uns auf seinen Weg ein. Er ruft in die Nachfolge und will uns so ein neues Herz und eine neue Gesinnung geben. Lassen wir uns in diesen Wochen neu darauf ein. Anfänge beginnen mit Einkehr.

Gesegnete Zeit.
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