Worte zum Sonntag "Arbeiten und ruhen"

Sonntag - Ruhetag (Foto: Joujou / pixelio.de)
Wir leben im Wechsel des Atems. Einatmen und ausatmen. Unser Leben braucht den Wechsel von Anspannung und Entspannung. Alltage und Feiertage. Einsatz und Auszeit. Gerade im Buch des Lebens ist viel von diesem Rhythmus die Rede. Nach sechs Tagen Arbeit gibt es einen Ruhetag. Das ist eine Grundordnung eines gütigen Gottes für die Schöpfung. Ein freier Tag in der Woche schenkt uns die Zeit zum Durchatmen.

Unsere moderne Welt dreht auf und dreht rund. Tempo ist angesagt. Doch wir dürfen zwischendurch ausruhen und abschalten. Wir sind keine Maschinen im Dauerlauf. Biblische Texte und christliche Lieder wollen helfen, dass es gelingt, aus der Stille heraus das Leben zu finden. In einem Psalm wird uns zugerufen: "Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Völkern, der Höchste auf Erden." (Psalm 46,11). Von Jesus wird uns erzählt: "Und am Morgen, noch vor Tage, stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort." (Markus 1,35).

Beim Beten Kraft schöpfen kann jeder Mensch - auch unabhängig vom Kirchenbesuch. Der Glaube hilft zum "Stillesein". So finden wir uns selbst und finden zur Ruhe. Kirchen und Kapellen sind Orte der Stille. Besinnen wir uns neu auf Zeiten der Stille und gönnen uns die Momente zum Durchatmen. Kerzen und Musik helfen, damit wir im Rhythmus des Lebens bleiben.

Gesegnete Zeit.
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