Worte zum Sonntag: "Blumen aus Israel"

(Foto: gänseblümchen / pixelio.de)
Jesus hat vermutlich nie Blumensträuße verschenkt. In biblischen Zeiten war die massenhafte Schnittblumenpracht unbekannt. Die Wüsten im Orient gaben so viel nicht her. Beim Besuch an Gräbern genügte ein kleiner Stein, den man am Wege fand und auf den Grabhügel legte. Eine jüdische Tradition bis heute.  

Im modernen Israel findet man Blumenläden an allen Ecken. Am Freitagnachmittag stehen zudem die Straßenhändler mit fertigen Sträußen, denn das ist eine Geste unserer Tage: Männer bringen zum Wochenende Blumen mit. Diese Blumen wachsen inzwischen in der Wüste. In langen Treibhausreihen gedeihen die Pflanzen und blühen in allen Farben.  

Israel exportiert Schnittblumen in viele Länder. Gemüse und Früchte aus Israel können wir im Supermarkt nebenan kaufen. Das erinnert an ein Wort des Propheten Jesaja. Er sieht weit voraus in die Zukunft: "Es wird einst dazu kommen, dass Jakob wurzeln und Israel blühen und grünen wird, dass sie den Erdkreis mit Früchten erfüllen." (Jesaja 27,6).  Von dieser Zukunft ist heute im Lande Jakobs, in Israel, viel zu sehen. Zugegeben, wo viel Licht ist, da gibt es auch Schatten. Auch im Staate Israel ist nicht alles Gold, was glänzt und doch: Die alten Bibelworte und Verheißungen für das Land werden sichtbar. Alte orientalische Traditionen, biblische Geschichten und modernes Leben sind in Israel zum Greifen nahe.

Gesegnete Zeit.
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