Worte zum Sonntag: "Dankende Menschen leben zufriedener"

(Foto: N. Schmitz/pixelio.de)
Die Neun ist in der Vorstellung der Menschen eine geheimnisvolle Zahl. "Alle Neune" gilt es beim Kegeln. Sprichwörtlich sind die "neun Leben" einer Katze.

Volksweisheiten und Aberglauben haben sich verbunden, wenn Heiligabend im Erzgebirge "Neunerlei" serviert wird. Neun Kräuter gehören zur grünen Soße, die aus Hessen stammt. Goethe soll sie lebenslang besonders am Gründonnerstag geschätzt haben: die "Grüne Neune". Das ist auch ein Ausruf des Schreckens, der aus dem Kartenspiel stammen soll. Das Geheimnis menschlichen Lebens offenbart sich nach neun Monaten Schwangerschaft.

Zahlen gehören zu unserem Leben. Zahlen in der Bibel sind selten Zufall. Sie haben oft eine besondere Bedeutung. Ein Heilungswunder wird erzählt. Jesus hatte zehn Aussätzige gesund gemacht und zur Bestätigung ihrer Genesung zum Priester geschickt. Später kommt einer zurück um sich zu bedanken. Jesus staunt: "Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde?" (Lukas 17,17f ).

Neun Geheilte haben das Danken vergessen. Nicht so schlimm, oder doch? Wer danken kann, lebt zufriedener. Einerseits sehen wir die Wunder des Alltages neu, andererseits baut das Danken Brücken - zu anderen Menschen und zu Gott. Wofür können Sie heute danken? Und wem?

Gesegnete Zeit.
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