Worte zum Sonntag: Das Dach ist dicht unter Gottes Schirm

Wenn das Gebäude oben nicht dicht ist, bestehen Gefahren für den ganzen Bau. (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Sind Sie oben noch ganz dicht? Freche Frage? Sie haben Recht. Und doch: Es ist die Frage nach dem Dach eines Hauses.

Wenn das Gebäude oben nicht dicht ist, bestehen Gefahren für den ganzen Bau. Regen und Schmelzwasser dringen ein und zerstören unbemerkt die Bausubstanz. Wasser hat eine spitze Zunge. Ein feiner Riss genügt und der Schaden nimmt seinen Lauf. Erst Monate später wird sichtbar, was nicht mehr zu retten ist. Balken sind angefault und morsch. Mauerwerk hält den Bau nicht mehr. Ein kleiner Dachschaden hat verheerende Folgen.

Gott bringt den Lebensbau wieder in Ordnung.


Ein Mann aus dem alten Jerusalem weiß das. König David kennt die heimliche Ausbreitung der Sünde in seinem Leben und die unheimlichen Auswirkungen. Er beschreibt auch die Güte eines Gottes, der helfen und heilen kann. Psalm 32 schildert die Not und zugleich die Rettung. Gott bringt den Lebensbau wieder in Ordnung.

„Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde. Deshalb werden alle zu dir beten zur Zeit der Angst. Darum, wenn große Wasserfluten kommen, werden sie nicht an sie gelangen. Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten, dass ich errettet gar fröhlich rühmen kann.“

Alte Balken werden neu. Verdorbene Mauern halten wieder. Das Lebenshaus steht fest. Das Dach ist dicht unter dem Schirm Gottes.

Gesegnete Zeit.
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