Worte zum Sonntag: "Das dritte Licht auf dem Kranz"

Eine dritte Kerze brennt. Wir feiern den dritten Advent, bald ist Weihnachten. Es ist ein schöner Brauch, jeden Sonntag im Advent mit einer Kerze zu feiern. Vierarmige Adventsleuchter oder ein schmucker Kranz bilden die Grundlage.
Als vermutlich 1838 in der Jugend-Erziehungsanstalt "Rauhes Haus" in Hamburg der erste Adventskranz aufgestellt wurde, waren die Zeiten anders. Johann Hinrich Wichern, später Gründer der Diakonie, wollte bei seinen "Zöglingen" die Vorfreude auf Weihnachten wecken. Der junge Pfarrer war betroffen von der Not in den Armenvierteln am Anfang des Industriezeitalters. Wichern sah vor allem das Elend von Kindern, die entwurzelt und oft schon straffällig geworden waren. Mit Unterstützung hanseatischer Kaufleute gründete er 1833 dieses "Rettungshaus". Christliches Erbarmen und die Hoffnung auf Christus prägten die Arbeit Wicherns.
"Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind. Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell." (Jesaja 8,23a +9,1). Jesus Christus hat dieses Licht angezündet. Er selbst ist das Licht, das auch uns anstecken will. Immer wieder haben Menschen so die Dunkelheit der Welt erhellt. Der Kerzenkranz gehört heute selbstverständlich zum Adventsschmuck. Lassen wir uns neu mit dem Licht von oben anzünden und es hier unten leuchten.

Gesegnete Zeit.
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