Worte zum Sonntag: "Den Blick für das Leben weiten"

Ist nicht die ganze Erde nur ein großer Friedhof? Generationen von Menschen sind gekommen und gegangen. "Ein junger Mensch kann sterben; ein alter Mensch muss sterben." Das ist eine Volksweisheit. Früher oder später kommt für jeden die letzte Stunde. Schluss! Kaum geboren, geht das Leben dem Ende entgegen. Der Mensch, das ist seine besondere Tragik, hat dieses Ende bewusst vor Augen. In jungen Jahren und auch später lässt sich dieser Blick gelegentlich ausblenden, ganz wegschieben können wir die Tatsache unseres Sterbens jedoch nicht. Die Bibel will uns für den Tod die Augen öffnen, noch mehr: den Blick für das Leben weiten.
Hinter dem Horizont geht es weiter. Gott hat Leid und Tod überwunden. "Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat‘s gesagt." (Jesaja 25,8). Unvorstellbar, oder?
Unglaublich angesichts der Friedhöfe dieser Erde! Und doch: Gott wird die Tränen der Trauer abwischen und dem Tod die Endgültigkeit nehmen. Das Kreuz auf den Gräbern ist nur das Vorletzte. Gott will das Leben. Er hat Jesus Christus zu neuem Leben erweckt und will uns neues Leben geben. Es beginnt mitten in dieser Welt und wird in einer neuen Welt vollendet. Dann wird der Tod endgültig zu Grabe getragen. Er ist einfach ausgestorben.

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