Worte zum Sonntag: "DEN SCHRECKEN VERLOREN"

Sonnenfinsternis am 11.8.1999. (Foto: Peter Roskothen)
Der Mond schiebt sich vor die Sonne. Am hellen Tage wird es dunkel. Eine Sonnenfinsternis. Ein seltenes Naturschauspiel, das wir heute gut erklären können. Es hat seine Schrecken verloren.

Früher staunten die Menschen und fürchteten sich: Wenn die Sonnenscheibe finster wird, stehen dunkle Zeiten bevor, sorgten sich Zuschauer. Blitze, Kometen und Finsternisse von Mond und Sonne galten als sichtbare Unheilsboten. Jesus spricht vom Ende der Welt: "Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren." (Matthäus 24,29a).

Interessant ist, dass die Ereignisse der letzten Zeit nicht das Ende markieren, sondern einen Anfang bringen. Denn Jesus wird wiederkommen und Neues schaffen. Bereits jetzt leuchtet sein Licht heller als alle Dunkelheiten. Er bringt mit seiner Botschaft von Frieden und Trost gerade dann Licht in unser Leben, da wir alles grau empfinden und schwarz sehen. Vielleicht sind es sogar Finsternisse, die uns zum Durchblick helfen.

Sind Krisen und Krankheiten nicht auch Zeiten zum Innehalten und Nachdenken? Was im ersten Moment dunkel erscheint, kann zum Segen werden - für andere und für mich selbst. Jesus sagt: "Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt." (Johannes 8,12).

Gesegnete Zeit.
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